Frei im Flow: Eine verfahrensrechtlich inspirierte Prozessarchitektur des Schulalltags
Description
Schulische Teilnahme muss nicht ständig erzeugt werden. Sie muss strukturell ermöglicht werden.
Das Working Paper „Frei im Flow“ entwickelt ein strukturelles Modell schulischer Interaktion, das sich an der Logik prozeduraler Verfahren orientiert. Im Zentrum steht die Annahme, dass stabile Teilnahme am schulischen Geschehen nicht primär durch Disziplinierung oder Motivation entsteht, sondern durch transparente, verlässliche und nachvollziehbare Prozessstrukturen.
Das Modell beschreibt einen minimalen prozeduralen Kern, der sich in vier Verfahrensphasen gliedert: Prozessöffnung, Prozessführung, Strukturwahrung und Konfliktverfahren. Diese Struktur wird durch zwanzig Prinzipien konkretisiert, die als grundlegende Bedingungen stabiler Teilnahme im schulischen Alltag formuliert werden.
Es versteht sich nicht als pädagogische Methode, sondern als Verfahrensarchitektur sozialer Interaktion.
Files
Kniga_Frei-im-Flow_Working-Paper_Zenodo_2026.pdf
Files
(158.5 kB)
| Name | Size | Download all |
|---|---|---|
|
md5:ed4ba4e23dff78e0e0f67397a28e9a6c
|
158.5 kB | Preview Download |