Published December 10, 2025
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Traumapädagogik inklusiv gestalten: Entwicklung einer digitalen Praxisbroschüre für sozialpädagogische Fachpersonen im stationären Arbeitskontext mit erwachsenen Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung auf Grundlagen von theoretischer Fachliteratur und empirischen Forschungsergebnissen.: Projektbericht
Description
Das Projekt «Traumapädagogik inklusiv gestalten» entwickelte eine praxisorientierte Broschüre
für Fachpersonen in der Behindertenhilfe, die mit erwachsenen Menschen mit intellektueller
Beeinträchtigung und Traumatisierung arbeiten. Ausgangspunkt war eine Forschungslücke zu
traumapädagogischen Ansätzen und die unzureichende Erkennung von Traumafolgen in dieser
Zielgruppe. Theoretisch stützt sich das Projekt auf die Lebensweltorientierung nach Thiersch
(2012), die Intersektionalität nach Crenshaw (1991) sowie auf Erkenntnisse zur erhöhten
Vulnerabilität von Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung (Senckel, 2014). Fachliche
Orientierung boten das Handbuch Traumakompetenzen (Hantke & Görges, 2023) und die
Standards für traumapädagogische Konzepte (Fachverband Traumapädagogik, 2025). Die
geführten Interviews mit Fachpersonen verdeutlichten die Notwendigkeit,
traumapädagogische Ansätze gezielt für Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung zu
erweitern und zeigten auf, welche Anpassungen und Unterstützungsformen die Zielgruppe
benötigt. Die Broschüre überträgt theoretische Grundlagen in alltagsnahe, leicht verständliche
Inhalte und enthält Reflexionsfragen, Gefühlskarten und Psychoedukation in einfacher Sprache.
Sie soll Fachkräfte sensibilisieren und die inklusive Weiterentwicklung traumapädagogischer
Praxis fördern.
Notes
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2025_pa_Knobel_Odermatt_Steiner.pdf
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