Kurzbericht Epidemiologischer Suchtsurvey 2024. Tabellenband: Trends des Konsums von Cannabis und illegalen Drogen in Deutschland unter Erwachsenen (18 – 64 Jahre) nach Geschlecht und Alter 2012-2024
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Die dargestellten Daten basieren auf den Erhebungen des Epidemiologischen Suchtsurveys (ESA) 2012 bis 2024. Eine ausführliche Beschreibung der Methodik der aktuellen Studie (2024) sowie Ergebnisse zur Prävalenz des Konsums illegaler Drogen und der Hinweise auf problematischen Drogenkonsum im Jahr 2021 sind für die Gesamtstichprobe in Olderbak et al. (2025a) dargestellt und diskutiert. Ergänzend hierzu werden Schätzungen zum Fahren unter dem Einfluss von Cannabis in Deutschland im Jahr 2021 in Olderbak et al. (2025b) berichtet.
Konsumprävalenz, „irgendeine illegale Droge“ (umfasst die Substanzen Amphetamine, Methamphetamine, MDMA (“Ecstasy”), LSD, Heroin/andere Opioide, Kokain/Crack, Ketamine, GHB/GBL/BDO (Liquid Ecstasy), Schnüffelstoffe, Neue psychoaktive Substanzen (NpS) und halluzinogene Pilze).
Problematischer Cannabiskonsum: Für den problematischen Konsum von illegalen Drogen wurden die Kriterien der vierten Ausgabe des Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders (DSM-IV (American Psychiatric Association, 1994)) auf Basis eines 12-monatigen Erhebungszeitraums herangezogen. Dieses Vorgehen wird in jeder zweiten Erhebungswelle angewendet (zuletzt 2012 und 2018).
Statistische Analyse: Die Unterschiede zwischen den Erhebungsjahren wurden mittels logistischer Regression unter Berücksichtigung der Kontrollvariablen Alter, Geschlecht und Erhebungsmodus auf statistische Signifikanz überprüft. Das aktuelle Erhebungsjahr 2024 wurde hierbei als Referenzjahr herangezogen. Um Verzerrungen durch die disproportionale Ziehung der Stichprobe sowie der Nicht-teilnahme auszugleichen, wurden Gewichte angewendet.
Anmerkung: Die für die Trendanalysen dargestellten Ergebnisse können teilweise von den in den jeweiligen Querschnittsauswertungen berichteten Prävalenzen abweichen. Dies liegt daran, dass für die Trendanalysen teilweise andere bzw. harmonisierte Variablen verwendet wurden, um eine Vergleichbarkeit mit den Erhebungen der Vorjahre sicherzustellen.
Förderhinweis
Der Epidemiologische Suchtsurvey 2024 wurde aus Mitteln des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) gefördert (AZ: ZMI5-2523DSM201). Mit der Finanzierung sind keine Auflagen verbunden.
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Funding
- Federal Ministry of Health
- Epidemiologischer Suchtsurvey 2024 2523DSM201