Ein Steward für alle? Evaluation eines generischen Modells im Forschungsdatenmanagement
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Description
Das vom BUA-Verbund geförderte Projekt CARDS (Collaboratively Advancing Research Data Support) erprobt unterschiedliche Modelle zur Unterstützung des Forschungsdatenmanagements (FDM). Im Teilprojekt 2 (Charité/BIH QUEST Center) wird dabei ein generisches Data-Steward-Modell umgesetzt: Eine einzelne, institutionell verankerte Stelle unterstützt mehrere Exzellenzcluster parallel, ohne inhaltlich fest an ein spezifisches Forschungsfeld gebunden zu sein. Das Poster präsentiert eine Zwischenauswertung dieser Umsetzung und beleuchtet, inwiefern ein generischer Ansatz in heterogenen Forschungsumgebungen in der Praxis tragfähig ist. Analysiert werden unter anderem Art und Häufigkeit eingehender Anfragen, der Anteil der Arbeitszeit für verschiedene Tätigkeitsbereiche sowie der zusätzliche Aufwand für die Einarbeitung in fachliche und technische Spezifika. Dabei wird auch analysiert, welche Themen generisch bearbeitet werden können und in welchen Bereichen domänenspezifisches Wissen erforderlich bleibt. Ergänzend erfolgt eine konzeptionelle Einordnung des Modells in den Kontext anderer Data-Stewardship-Ansätze (z. B. fachspezifische, beratende oder technische Stewards). Auf dieser Grundlage werden zentrale Herausforderungen und Erfolgsfaktoren identifiziert, die in die Entwicklung einer Empfehlung für ein nachhaltiges Stewardship-Modell einfließen. Das Ziel ist, Kriterien für ein skalierbares, kollaboratives Unterstützungsmodell zu definieren, das die Balance zwischen Standardisierung und fachlicher Tiefe wahrt.
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