Das Integrative KI-Governance-Modell (IKIGM): Ein systemischer Standard zur Skalierung Künstlicher Intelligenz in der öffentlichen Verwaltung
Description
Die digitale Transformation der öffentlichen Verwaltung steckt in einem Dilemma: Der demografische Wandel erzwingt den Einsatz von Automatisierung („Innovationsimperativ“), doch die strenge Regulierung durch den EU AI Act erzeugt oft Unsicherheit und Stillstand („Compliance-Paralyse“). Viele Kommunen reagieren darauf mit isolierten Pilotprojekten, die jedoch selten in den dauerhaften Regelbetrieb übergehen. Dieser Beitrag stellt das Integrative KI-Governance-Modell (IKIGM) vor als Antwort auf diese „administrative Aporie“. Das stadtagnostische Framework strukturiert die KI-Einführung in einer vertikalen Kaskade von sieben Verantwortungsebenen – von der EU-Norm bis zur Bürgerbeteiligung – und verknüpft diese mit einer horizontalen Umsetzungsmatrix. Das IKIGM fungiert dabei als Grenzobjekt (Boundary Object): Es schafft eine gemeinsame Sprache zwischen IT-Abteilung, Rechtsamt und Fachbereich. Durch eine einheitliche Klassifizierung (Governance-Ontologie) macht es KI-Aktivitäten steuerbar, rechtssicher und zwischen Kommunen vergleichbar. Der Artikel liefert damit den strukturellen Bauplan für eine Verwaltungstransformation, die Rechtssicherheit und technologische Agilität verbindet.
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- Translated title (English)
- The Integrative AI Governance Model (IKIGM): A Systemic Standard for Scaling Artificial Intelligence in Public Administration