Published December 18, 2025 | Version v1
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Regelungen zu Forschungsdatenmanagement und Guter wissenschaftlicher Praxis für Promovierende in Satzungen, Promotionsordnungen und -programmen an Universitäten in Deutschland

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Description

Das Working Paper untersucht, welche verpflichtenden Regelungen Gute wissenschaftliche Praxis (GWP) und Forschungsdatenmanagement (FDM) im Promotionsprozess an Universitäten in Deutschland verankern. Es betrachtet dazu Regelungen, die über die Verpflichtungen im Kodex „Leitlinien zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis“ der Deutschen Forschungsgemeinschaft hinausgehen. Dazu zählen die verpflichtende Vermittlung (Kurse) sowie die Verankerung in Betreuungsvereinbarungen und Verpflichtungserklärungen für GWP sowie Pflichten zur Archivierung und Publikation von Forschungsdaten. Das Working Paper identifiziert und analysiert dazu Leitlinien (GWP-Satzungen, Promotionsordnungen und Curricula von Promotionsprogrammen).

Die genannten Regelungen sind an Universitäten in Deutschland bisher nur vereinzelt zu finden. Zwei GWP-Satzungen und vier universitätsweite Promotionsordnungen in Deutschland enthalten eine Verpflichtung für Promovierende, Kurse zu GWP zu besuchen. Hinzu kommen separate Verpflichtungserklärungen, GWP zu befolgen (fünf universitätsweite Regelungen) und die ausdrückliche Verankerung von GWP in Betreuungsvereinbarungen (eine universitätsweite Regelung), die zwar die Sichtbarkeit des Themas stärken, aber rechtlich keine zusätzlichen Verpflichtungen schaffen. Bei den an FDLink beteiligten Universitäten finden sich in vier Promotionsordnungen der Fakultäten Verpflichtungen zum Besuch einer Veranstaltung zur GWP sowie ebenfalls Verpflichtungserklärungen  und die Verankerung von GWP in der Betreuungsvereinbarung. Verpflichtungen zur Archivierung von Forschungsdaten finden sich ebenfalls vereinzelt in einrichtungsweiten Promotionsordnungen an Universitäten in Deutschland und in den Promotionsordnungen der Fakultäten der an FDLink beteiligten Universitäten.

Die Verankerung von FDM und GWP in GWP-Satzungen, Promotionsordnungen und -programmen ermöglicht eine flächendeckende Vermittlung von Kenntnissen und Kompetenzen dieser Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens an Promovierende. Da die meisten Regelungen aus den letzten Jahren stammen, kann mit einer Zunahme gerechnet werden. Die Beispiele in dieser Publikation können dabei eine Orientierung bieten, wie die Vermittlung und Umsetzung von GWP und FDM in Promotionsordnungen und Curricula für Promovierende verankert werden kann.

Die Publikation entstand im Kontext des DFG-geförderten Projekts "FDLink - Rahmenbedingungen für Kulturwandel und gemeinsame Servicelandschaft stärken" im Arbeitspaket 5: FDM-spezifisches Curriculum für Promovierende.

Ergänzt wird die Publikation durch eine Datentabelle (FDLink_AP5_RegelungenZuGWPUndFDM_Tabelle.xlxs) und eine Übersicht zum Wortlaut der Regelungen (FDLink_AP5_RegelungenZuGWPUndFDM_Uebersicht.pdf).

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FDLink_AP5_RegelungenZuGWPUndFDM_Paper.pdf

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Funding

Deutsche Forschungsgemeinschaft
534689364