Outdoor Education und ihre Wirkung auf das Wohlbefinden von Lernenden mit und ohne ADHS. Ein narratives Review
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Outdoor Education – oder Unterricht im Freien – gewinnt seit einigen Jahren weltweit an Beliebtheit. Lehrkräfte haben heute die Möglichkeit, sich auf diesem Gebiet aus- und weiterbilden zu lassen. Die Umsetzungen von Outdoor Education sind so vielfältig wie die Ziele der einzelnen Konzepte. Wie bei jedem Unterrichtskonzept verspricht man sich auch von der Outdoor Education einen Vorteil für den Lernprozess der Schüler*innen. Basierend auf den empirischen Erkenntnissen, dass sich die Natur positiv auf die Gesundheit auswirkt und sich die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in den vergangenen Jahren tendenziell verschlechtert hat, geht die vorliegende Literaturarbeit der Frage nach, ob sich Outdoor Education positiv auf das Wohlbefinden von Schüler*innen auswirken kann, insbesondere, wenn ihr Wohlbefinden durch eine ADHS womöglich stärker beeinträchtigt ist. Insgesamt zehn Studien wurden in diesem narrativen Review bearbeitet. Die Ergebnisse fielen unterschiedlich aus und lassen darauf schliessen, dass Outdoor Education nicht per se einen positiven Einfluss auf das Wohlbefinden Heranwachsender und Kinder mit ADHS hat, jedoch unter günstigen Umständen grosses Potenzial hierfür aufweist.
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