Wir haben noch keine Daten, was kann das Forschungsdatenmanagement dann schon tun? Aufbau eines Forschungsdatenmanagements im Projekt KI-TIERWOHL
Description
Ein neues Projekt startet und ebenso beginnt die Planung des Forschungsdatenmanagements für das Projekt. Doch was ist zu tun, wenn noch keine Daten erhoben wurden? Kann dann überhaupt gearbeitet werden?
Die Antwort ist einfach: Ja, natürlich! Die Ausgangslage kann bei richtiger Umsetzung sogar ideal für die Etablierung einer Forschungsdatenmanagementstruktur sein, denn es bietet die Möglichkeit, Prozesse aufzubauen und zu etablieren, bevor die ersten Daten erhoben werden. Kleinere Anpassungen an die Bedürfnisse der Forschenden treffen meist auf stärkere Zustimmung als eine komplette Neukonstruktion. Außerdem ermöglichen vorher definierte Strukturen einen systematisierten Weg für die Daten der Forschenden, um die Speicherung, Ablage und den Austausch zu vereinfachen.
Das im April 2025 gestartete interdisziplinäre Verbundprojekt KI-TIERWOHL bietet genau das: Einen sauberen Start, um nach den Vorgaben der guten wissenschaftlichen Praxis und der FAIR-Kriterien die künftig entstehenden Forschungsdaten zu verwalten, aufzubereiten und zu speichern. Doch es bringt auch einige Hürden mit sich, da die über ganz Mecklenburg-Vorpommern verteilten Verbundpartner:innen koordiniert und in der Aufarbeitung ihrer Daten trainiert werden müssen. Das Poster gibt einen Einblick in das Konzept der Etablierung des FDM im Projekt, von aktuellen Erfolgen und Schwierigkeiten bis hin zum erfolgreichen Teilen und Archivieren der erhobenen Daten. Dabei stehen neben der Aufbereitung der Daten für die Forschung auch die Verfügbarkeit dieser für die Landwirtschaft im Fokus.
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