Lösungsorientierte Intervision und ihre Bedeutung für die Stressbewertung in Schulalltagssituationen bei Lehrpersonen. Eine quantitative Einzelfallstudie an einer Sekundarschule
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Der Schulalltag fordert Lehrpersonen heraus, vielfältige Anforderungen zu bewältigen und dabei psychisch gesund zu bleiben. Dazu scheint der lösungsorientierte Ansatz (LoA) vielversprechend, da er die Sichtweise auf Probleme verändert (Baeschlin & Baeschlin, 2018). Diese Masterarbeit befasst sich mit der transaktionalen Stresstheorie (Lazarus & Folkman, 1984) und untersucht den Effekt einer siebenwöchigen LoA-Intervision auf die Stressbewertung von vier Sekundarlehrpersonen. Dazu wurde eine kontrollierte Einzelfallstudie mit einem ABC-Design verwendet. Die Lehrpersonen schätzten in einem vom Stress Appraisal Measure von Peacock und Wong (1990) inspirierten Fragebogen Schulalltagssituationen zwei Mal wöchentlich auf deren potenziell stressende Bedeutung ein. Die Auswertung erfolgte deskriptiv und mit visueller Inspektion. Die Ergebnisse zeigen bei allen Lehrpersonen eine positive Wahrnehmungsänderung und Reduktion des Stressempfindens. Dies legt LoA-Intervisionen als Stressprävention im Schulalltag nahe.
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