Konfliktmanagement: Friedensbrücke: Projektbericht
Description
Der vorliegende Projektbericht dokumentiert ein schulisches Interventionsprojekt zum Konfliktmanagement, das zwischen September 2024 und Juni 2025 im Schulheim X durchgeführt wurde. Ausgangspunkt war die Beobachtung, dass Schüler:innen in Konfliktsituationen häufig auf impulsive oder gewaltgeprägte Lösungsstrategien zurückgreifen. Ziel des Projekts war es, durch die partizipative Einführung und nachhaltige Etablierung der Methode Friedensbrücke die sozialen und emotionalen Kompetenzen einer Primarklasse gezielt zu fördern, den konstruktiven Umgang mit Streit zu stärken und eine respektvolle Streitkultur im Schulalltag zu verankern. Im Rahmen von drei aufeinander aufbauenden Workshops erarbeiteten die Kinder, unter Einbezug ihrer eigenen Erfahrungen, Inhalte zur Selbst- und Fremdwahrnehmung, zu den Eskalationsstufen nach Glasl, zum Zusammenhang zwischen Streit und Emotionen sowie zu konkreten, gewaltfreien Handlungsalternativen. Die Gestaltung der Workshops orientierte sich an den Prinzipien der Partizipation, einer altersgerechten Methodik und der Stärkung von Selbstwirksamkeit. Das Projekt wurde in enger Zusammenarbeit mit Fachpersonen des Schulheims konzipiert, durchgeführt und fortlaufend reflektiert. Die Evaluationsergebnisse zeigen eine Verbesserung der Konfliktwahrnehmung, der Kommunikationsfähigkeit und des gegenseitigen Respekts innerhalb der Klasse. Die im Projekt entwickelten Ansätze eröffnen Perspektiven für die Weiterentwicklung sozialpädagogischer Präventionsangebote im schulischen Kontext und leisten einen Beitrag zur Förderung eines friedlichen, kooperativen Miteinanders.
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2025_pa_Check_Kunz.pdf
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