Multiprofessionalität als Gamechanger in der Schulentwicklungsberatung. Ergebnisse einer Evaluationsstudie zur bildungspolitischen Maßnahme Grundkompetenzen absichern
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Die Bedeutung einer multiprofessionellen Kooperation im Schulkollegium für die Weiterentwicklung am
Standort ist vielfach belegt. Die Zusammenarbeit unterschiedlicher Professionen in einem Team von Bera-
ter:innen in der Schulentwicklungsberatung stellt jedoch ein Novum dar. Die Wirksamkeit und die Vor- und
Nachteile einer multiprofessionellen Beratung wurden bislang kaum beforscht. Im Rahmen der bildungs-
politischen Maßnahme Grundkompetenzen absichern (2017- 2022) wurden auf Basis der Bildungsstan-
dardtestergebnisse ausgewählte Schulen von multiprofessionellen Teams, bestehend aus Schulentwi-
cklungsberater:innen, Fachdidaktiker:innen und Vertreter:innen der Schulpsychologie, über mehrere Jahre
in ihrer Unterrichts- und Schulentwicklung begleitet. In diesem Beitrag werden wesentliche Erkenntnisse
aus einem vom Tiroler Wissenschaftsfonds geförderten Forschungsprojekt zur Evaluierung der bildungs-
politischen Maßnahme in Tirol mit Fokus auf die Potentiale und Herausforderungen einer multiprofessio-
nellen, externen Beratung aus der Perspektive der schulischen Akteur:innen sowie der Beratungsteams
vorgestellt. Die Aussagen der Schulleitungen, Lehrpersonen und Berater:innen zeigen, dass eine Stärke
der multiprofessionellen Zusammensetzung eines Berater:innenteams darin liegt, dass die verschiedenen
Bereiche der Schulentwicklung – Personal-, Unterrichts- und Organisationsentwicklung – umfassender,
ganzheitlicher und aus mehreren professionellen Perspektiven in den Blick genommen werden können.
Herausforderungen ergeben sich vor allem hinsichtlich der Klärung von Zuständigkeiten und Beratungs-
verständnissen der beteiligten Institutionen.
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