Selbstwirksam durch Rollenspiele. Entwicklung eines Leitfadens zur Durchführung einer Theaterintervention bei Motivationsschwierigkeiten im Zyklus 2
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Die vorliegende Entwicklungsarbeit untersucht, welche Gestaltungsmerkmale bei der Konzeption und Durchführung einer Theaterintervention zu berücksichtigen sind. Ziel ist es, durch Rollenspiele die Selbstwirksamkeit von Kindern mit Förderbedarf, deren Lernmotivation tief ist, zu stärken. Mittels systematischer Literaturrecherche und qualitativer Inhaltsanalyse nach Kuckartz und Rädiker wurden zentrale Komponenten schulischer Theaterinterventionen ausfindig gemacht und ausgewertet. Dies sind der Einsatz von Rollenspielen und Improvisation, Reflexionsphasen, die Förderung sozialer Inklusion, die Stärkung des Selbstwertgefühls, eine qualifizierte Leitung sowie geeignete räumliche und zeitliche Rahmenbedingungen. Die Ergebnisse flossen in die Entwicklung eines vierseitigen Leitfadens, der Lehrpersonen bei der Planung und Umsetzung von Theaterinterventionen unterstützt. Der Leitfaden basiert auf einer Kombination der Literaturanalyse und der theoretischen Auseinandersetzung bezüglich Selbstwirksamkeit und soll den Anreiz schaffen, im Zyklus 2 vermehrt theaterpädagogische Methoden im Unterricht einzusetzen.
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