Leseflüssigkeit messbar verbessern bei Sehbehinderung und Lese-Rechtschreibstörung. Adaption und praktische Erprobung im Zuge einer Einzelfallstudie mit einer Schülerin mit Sehbehinderung
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Diese Masterarbeit untersucht die Wirksamkeit eines individuellen Förderprogramms zur Verbesserung der Leseflüssigkeit bei einer Schülerin mit Sehbehinderung und Lese-Rechtschreibstörung (LRS). Die Einzelfallstudie kombiniert quantitative und qualitative Methoden. Es wurden psychometrische Instrumente wie der FEW-JE oder der SLRT-II genutzt. Die Förderung basierte auf SMART-Zielen und adaptiven Technologien. Die Ergebnisse zeigen signifikante Fortschritte in den Bereichen Leseflüssigkeit, Selbstregulation und technischer Selbstständigkeit. Als zentrale Wirkfaktoren konnte die reduzierte Sehschärfe, instabile Blickmotorik und visuelle Wahrnehmungsstörungen (VVWS) identifiziert werden. Die wissenschaftliche Relevanz dieser Arbeit liegt in der systematischen Integration visueller und schriftsprachlicher Aspekte in die Förderdiagnostik. Die daraus abgeleiteten Empfehlungen können auf ähnliche Fälle übertragen werden und leisten somit einen Beitrag für die sonderpädagogische Praxis.
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