Netzwerke für eine offene Wissenschaft: Teamwork an der Universitätsbibliothek Zürich
Description
Open Access (OA) ist nicht nur eine technische, sondern auch eine organisatorische und kulturelle Herausforderung. Der Erfolg von OA-Initiativen beruht auf der engen Zusammenarbeit unterschiedlicher Akteure, um eine nachhaltige Implementierung von OA-Strategien und die Förderung einer offenen Wissenschaftskultur zu erreichen.
Dieser Vortrag präsentiert den Aufbau eines Netzwerks von Open-Access-Expert*inInnen als dezentrale Anlaufstelle für OA-Fragen innerhalb der Universitätsbibliothek Zürich (UZH). Angesichts der wachsenden Bedeutung von Open Access an der UZH wird die Zusammenarbeit zwischen der Abteilung Open Science Services, den Liaison Librarians (LLs) und den Forschenden als Grundlage für die Weitergabe von OA-Wissen genutzt. Das OA-Netzwerk verteilt die Beratungskompetenz auf mehrere Schultern und agiert als Katalysator für die Verbreitung von OA-Themen, sowohl für Forschende als auch für LLs.
Am Beispiel des Geographischen Instituts wird gezeigt, wie Open Access-Praktiken, basierend auf Initiative der LLs und einfachem Rückgriff auf Kompetenzen aus dem OA-Netzwerk, implementiert wurden. Mit der Lancierung von unterschiedlichen Angeboten und Informationskampagnen positionieren sich die LLs den Forschenden als kompetente Ansprechpartner*inInnen in Publikationsfragen. Eine Erfolgsmessung der einzelnen Maßnahmen erweist sich als schwierig – und bleibt eine Herausforderung. Die gute Resonanz auf die Angebote, die steigende Anzahl Beratungen und der sich allgemein intensivierende Austausch deuten darauf hin, dass sich eine «neue Selbstverständlichkeit» zu etablieren scheint, die Universitätsbibliothek als Partnerin beim OA-Publikationsprozess zu begreifen.
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