Epistemosphäre als theoretisches Modell zur Beschreibung und Steuerung von Wissensprozessen
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Die Epistemosphäre wird als theoretisches Modell vorgestellt, das Wissensprozesse durch die Anwendung biologischer Analogien, insbesondere der Dynamik von Viren, beschreibt. Dieses Modell betrachtet Wissen als lebendigen, dynamischen Prozess, der durch Aktivierung, Verbreitung, Stabilisierung und Zerfall gekennzeichnet ist. Die zentrale Hypothese besagt, dass Wissen nicht nur statische Information ist, sondern durch soziale Interaktionen und kognitive Mechanismen lebendig wird. Durch die Übertragung naturwissenschaftlicher Prinzipien auf soziale und psychische Systeme soll Wissen messbar und steuerbar gemacht werden. Besonders für die Bildungswissenschaft und das Wissensmanagement eröffnet die Epistemosphäre neue Perspektiven, indem sie eine präzisere Klassifikation und Steuerung von Wissensprozessen ermöglicht. Ziel ist es, Wissen systematisch zu strukturieren und in Bildungsprozesse zu integrieren, um es als dynamisches, interaktives Konstrukt zu erfassen. Dies adressiert die Herausforderung, Wissen nicht nur als statisches Objekt zu betrachten, sondern als sich verändernden Prozess.
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- https://jochen-hanisch.de/Allgemein+beruflich/Research/Theorien+und+Theoreme/Epistemosphäre
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