Gruppensystematisierung IDM.nrw
Contributors
Project leader:
Description
Systematisierung der Zentralen Personenkreise an Hochschulen in NRW
An Hochschulen in NRW gibt es verschiedene zentrale Personengruppen, deren Benennung und Definition je nach Hochschule variieren. Für ein erfolgreiches Föderiertes Identity Management ist es wichtig, diese Gruppen zu vereinheitlichen und ihnen einige wenige Affiliations zuzuordnen, um die Berechtigungen in den Services zu steuern.
Der Status der Personengruppen ist gesetzlich im Landeshochschulgesetz, Kunsthochschulgesetz, Hochschulsatzungen und weiteren spezifischen Grundlagen geregelt, was die Zuordnung oft komplex macht. IDM.nrw hat daher unter Berücksichtigung der gesetzlichen Vorgaben und der Best Practices der DFN-AAI eine Gruppensystematisierung mit insgesamt 58 relevanten Personengruppen erstellt, die als Richtlinie für die Hochschulen dient.
Diese Tabelle umfasst die explizit gesetzlich genannten Personengruppen und soll als Handlungsempfehlung im Identity Management der Hochschulen dienen, an denen die entsprechenden Gruppen vorhanden sind. Es besteht kein Zwang dazu, alle spezifischen Gruppen im IdM der jeweiligen Hochschule umzusetzen; die Liste kann aufgrund der spezifischen Zusammensetzung der unterschiedlichen Hochschulen nicht erschöpfend alle eventuell existierenden Personengruppen abbilden.
Erläuterungen zur Tabelle:
Bei den aufgeführten Personengruppen in der ersten Spalte handelt es sich um Gruppen, die die Zugehörigkeit zu einer Hochschule begründen. Deshalb sind bspw. nur bestimmte Gremien (u.a. Rektorat) aufgeführt, weil diese eine Mitgliedschaft an einer Hochschule begründen, auch wenn man ansonsten kein Mitglied an dieser ist.
Die „Funktionsgruppen“ (Mitarbeitende, Kategorie, Status nach Landeshochschulgesetz und eduPersonAffiliation) in der oberen Zeile stellen verschiedene Formen der Gruppierung der Personengruppen dar. Diese sollen bei der Einordung dieser unterstützen. Die Funktionsgruppe „Status nach Landeshochschulgesetz“ enthält die vom Gesetz festgelegte Einordnung in „Mitglieder“ und „Angehörige“. Zusätzlich enthält diese Gruppe noch die Gruppe der „Nicht-Angehörigen“, obwohl es sich lediglich um die Negation der anderen beiden Kategorisierungen handelt. Damit wird Fällen Rechnung getragen, in denen Personengruppen, die im Landeshochgesetz als „Angehörige“ betrachtet werden, in der Grundordnung der einen oder anderen Hochschule zu „Nicht-Angehörigen“ erklärt werden.
Als eigene Rollen im IdM werden diese nicht empfohlen, da sich die Orientierung an den eduPersonAffiliations der DFN-AAI auf der technischen Ebene anbietet. Anhand dieser werden die Berechtigungen in den Services gesteuert. In der Funktionsgruppe „eduPersonAffiliation“ ist zu beachten, dass innerhalb der DFN-AAI-Affiliation die Werte employee und member immer dann vergeben werden, wenn eine der Zuordnungen in der Zeile darunter zugewiesen wurde. Haupthörer*innen z. B. erhalten die eduPersonAffiliation student und sind somit automatisch auch member.
Die Fußnoten und weitere gruppenspezifische Hinweise werden am Ende des Dokuments in einem Glossar erläutert.
Die hier bereitgestellte Datei ist eine die komplette Tabelle umfassende PDF. Eine geschützte, filterbare Variante im Excelformat wird im Wiki von IDM.nrw zum Download bereitgestellt.
Files
gruppensystematisierung_idm-nrw_20250519.pdf
Files
(472.9 kB)
| Name | Size | Download all |
|---|---|---|
|
md5:c82fc870337db60f6fd59c7270e1e1da
|
472.9 kB | Preview Download |