ADHS bei Mädchen. Eine Einzelfallstudie über die Selbstwahrnehmung Betroffener
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Bei Mädchen wird eine Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) oftmals übersehen oder spät diagnostiziert, da sie eher internalisierende Symptome zeigen oder ihre Verhaltensweisen als Persönlichkeitsmerkmale interpretiert werden. In der vorliegenden Arbeit wurde die Selbstwahrnehmung von Schülerinnen mit einer diagnostizierten ADHS untersucht. Dazu wurden Expertinneninterviews mit drei betroffenen Mädchen geführt und anschliessend mittels qualitativer Inhaltsanalyse ausgewertet. Ziel dieser Einzelfallstudie war es, ein besseres Verständnis für die subjektiven Erfahrungen, Bedürfnisse, persönliche Stärken, täglichen Herausforderungen sowie Bewältigungsstrategien der Mädchen zu erlangen, um in einem nächsten Schritt Lehrpersonen zu sensibilisieren und mögliche Unterstützungsmassnahmen für Schulen abzuleiten. Ebenfalls soll diese Arbeit einen Beitrag dazu leisten, das in der Forschung oft vernachlässigte weibliche Geschlecht ins Zentrum zu rücken.
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