Verknüpfung von Langzeit-Befragungsdaten mit Geodaten – Potenziale für die Raumwissenschaften
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Langzeit-Befragungsdaten ermöglichen die Erfassung eines Stimmungsbildes der Bevölkerung zu vielfältigen Themen in den Sozialwissenschaften über einen langen
Zeitraum hinweg. Diese sogenannten Panelbefragungen reichen teilweise bis in die 1980er-Jahre zurück und werden zunehmend auch mit kleinräumigem Raumbezug
der befragten Personen (wie Adresse oder Gitterzelle) in Forschungsdatenzentren in speziell geschützten Räumen für Forschungszwecke vorgehalten. Ein vergleichbarer
Trend hin zur Erhebung und Bereitstellung von langen Zeitreihen lässt sich auch bei räumlichen Forschungsdaten in der Raumwissenschaft feststellen. So bieten z. B.
Zeitreihen und Datenprodukte des „Monitors der Siedlungs- und Freiraumentwicklung“ des Leibniz-Institutes für ökologische Raumentwicklung eine Vielzahl an räumlichen Indikatoren unterschiedlicher räumlicher und zeitlicher Auflösung an, um vergleichende Analysen in Themenfeldern wie der Landnutzung oder der Nachhaltigkeit der Entwicklung zu ermöglichen. Da neue Erkenntnisse insbesondere durch interdisziplinäre Forschung erwartet werden, sollten z. B. auch sozialwissenschaftliche Daten mit Geodaten verknüpft und räumlich ausgewertet werden. Um diesen Prozess für Forschende zu vereinfachen, wird mit dem Geolinking Service SoRa ein Forschungsdatenservice entwickelt. Dieser Artikel gibt eine Einführung in diesen Dienst, wobei der Schwerpunkt auf den potenziellen Anwendungen für die Raumwissenschaften und relevanten sozialwissenschaftlichen Daten liegt, insbesondere in Bezug auf Umwelt- und räumliche Gerechtigkeit.
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