Published September 10, 2018 | Version v1

Mind the gap please – der Schritt von der Bewertung zur Umsetzung von Maßnahmen

  • 1. University of Graz
  • 2. research-team

Description

Eine spezielle Herausforderung im Prozess der Evaluierung der arbeitsplatzbezogenen Belastungen ist die Entwicklung von Maßnahmen und diese effektiv und effizient überzuführen in den betrieblichen Alltag. Aktuell können die Verwendung von geprüften und praxistauglichen Instrumenten und der Erhebungsprozess selbst schon als recht gut eingeführt gesehen werden. Dennoch zeigen sich in der Umsetzung der gesetzlichen und qualitativen Anforderungen und dem gleichzeitigen Gerecht-werden organisationaler Faktoren (z.B. Unternehmensgröße, Schichtsysteme, Matrixstrukturen, Agile Teams,…) in der Ausarbeitung von Interventionen Unsicherheiten für viele Unternehmen, aber auch externe BeraterInnen. Dahinter stehen u.E. Unklarheiten in einzelnen Details von arbeitspsychologischen Konzepten und gerade die Anzahl der unterschiedlichen Modelle.

Aus der Erfahrung von erfolgreich durchgeführten Arbeitsplatzevaluierungen bzw. Gefährdungsbeurteilungen psychischer Belastungen in mehr als 250 Unternehmen verschiedenster Branchen und Unternehmensgrößen (2 bis über 9.000 MitarbeiterInnen) können Schlüsselaspekte für die nachhaltige Entwicklung von Maßnahmen formuliert werden. Abseits von linearen S-T-O-P Regeln können mit den MitarbeiterInnen in Workshops nachhaltige Lösungen entwickelt werden. Die Befragungsmethode (OrgFit und weitere Assessment-Tools) und das prozessorientierte Vorgehen sind dabei zentrale Erfolgsfaktoren, die gemeinsam mit der Karl-Franzens-Universität entwickelt wurden. Die aus unserer Sicht wichtigsten Punkte möchten wir als praktische Erfahrung gerne im Zuge eines Workshops/Arbeitskreises oder Fachvortrags mit den TeilnehmerInnen des 20. Workshops „Psychologie der Arbeitssicherheit und Gesundheit“ teilen.

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2018_jimenez_wessel_analyse-bewertung-aepb_Poster_PASIG.pdf

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