FAIR & Open-Data-Verankerung zwischen Hochschule und (fachspezifischer) Forschungspraxis an der Universität Potsdam
Description
Mit dem Research Infrastructure Self-Evaluation (RISE)-Modell für die Erarbeitung einer Forschungsdaten-Strategie im Projekt „FDMentor“ (2017-2019) und der Entwicklung disziplinspezifischer FDM-Services am Beispiel der Humanwissenschaftlichen Fakultät im Projekt „FDNext“ (2021-2023) wurden an der Universität Potsdam bereits grundlegende strategische wie fakultätsspezifische Strukturen im Forschungsdatenmanagement geschaffen. Die Ergebnisse und Erfahrungen aus beiden Projekten zeigen allerdings, dass Forschende und Studierende bei der Implementierung von FDM und der Umsetzung von Open- und FAIR-Data-Prinzipien noch besser unterstützt werden müssen. FDM-Services der Hochschule sowie
Angebote von Konsortien der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) werden von den Forschenden noch nicht ausreichend zur Kenntnis genommen. Oft blockiert ein vorherrschender Zeitmangel die Auseinandersetzung mit FDM-Diensten und Richtlinien und somit deren Anwendung. Zudem werden FDM- und FAIR-Data-Prinzipien in hochschulspezifischen Strukturen wie Berufungsverfahren, Promotionskolloquien oder Qualifikationsarbeiten bisher nicht explizit berücksichtigt.
Ziel des Arbeitspaketes der Universität Potsdam des DFG-Verbundprojektes FDLink (2024 –2027) ist deshalb, den Mehrwert sowie die Relevanz von FDM in den Anwendungsfeldern 1) Hochschullehre, 2) Promotionsphase, 3) Anreizsysteme sowie 4) einerseits hochschulinterne (bspw. FDM-Kontaktpunkt, Data Stewards in strukturierten Projekten) und andererseits externe FDM-Supportstrukturen (bspw. dem Projekt der NFDI-Sektion „Common Infrastructures“) effizient zu schärfen.
In dem Poster werden Methoden und Vorgehensweisen für die Umsetzung dieser Prozesse vorgestellt. Dazu gehören u. a. die Anwendung eines nachnutzbaren Frameworks für Fakultäten und FDLink-Fachforen, die Stakeholder überregionaler FDM Akteure (European Open Science Cloud, NFDI, Datenkomepetenzzentren etc.) mit den FDM-Kontaktstellen der Hochschulen und ihrer Fachbereiche vernetzen sollen.
FDLink (2024-2027) wird gefördert von der DFG (Project Number: 534689364).
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Dates
- Accepted
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2024-05-0825. DINI-Jahrestagung