Wo München cool bleibt. Eine Analyse der lokalen Klimaregulation mithilfe hochaufgelöster 3D-Baumhöhenmodelle zwischen 2012 und 2022
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Dieses Poster wurde auf dem 16. Dresdner Flächennutzungssymposium, welches vom 11. bis 12. Juni 2024 in Dresden stattfand, vorgestellt.
Hintergrund: Die Stadt München wächst kontinuierlich und ist von einer hohen Bebauungsdichte gekennzeichnet. Zwischen 2012 und 2022 ist die Bevölkerung um fast
150.000 Personen auf nahezu 1,6 Millionen angestiegen. Besonders an heißen Sommertagen heizen sich die dicht bebauten Stadtviertel stark auf, was zu Belastungen für Mensch und Umwelt durch den sogenannten Hitzeinsel-Effekt führen kann. Grünflächen und Stadtbäume spielen eine entscheidende Rolle bei der Regulierung des lokalen Klimas. Mithilfe hochaufgelöster Baumhöhenmodelle und des Climate Cooling Assessments wurde die kühlende Wirkung dieser Flächen bestimmt. Dabei werden Baumkronen, Bodenbedeckung, Größe und Lage der Flächen berücksichtigt, um die sogenannte Kühlkapazität zu berechnen. Eine gute Kühlkapazität kann die Temperatur um mindestens 2,1 Grad Kelvin senken. Durch die Analyse mehrerer Zeitabschnitte lässt sich ermitteln, wie das Wachstum und der Verlust von Stadtbäumen sowie Landnutzungsveränderungen die Kühlkapazität der Stadt beeinflussen.
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Baumhöhen_Poster_DFNS_Claudia Dworczyk_DE.pdf
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