Published October 2, 2017
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Die Mehrstimmigkeit der temperierten Stimmung und die Selbstreflexion der Aufklärung
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Bei diesem Beitrag handelt es sich um den doppelten Versuch, zum einen die Exemplarität musikalischer Paradigmen wie Temperatur, Harmonie, Melodie oder Ton für die Aufklärung, zum anderen die Aktualität einer so verstandenen Aufklärung im Hinblick auf einen verbindlichen Pluralismus in der heutigen Welt zu skizzieren. Dazu werde ich zunächst die Einmaligkeit der ungleichstufigen Temperierung behandeln, die sich in der Musikpraxis der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts allmählich etabliert(1. Paradigmenwechsel zur ungleichstufigen Temperierung). Im zweiten Teil werde ich anhand einer Bemerkung Adornos zur temperierten Stimmung aufzeigen, dass das Verhältnis zwischen "Natürlichkeit" und "Kunstmaterialien" im Sinne der Aufklärung selbstreflexiv und somit systemtheoretisch in einem grösseren Kontext als Re-Entry gelesen werden kann (2. "Natürlichkeit" und Re-entry). Daraus ergibt sich eine Konstituierung von Zeitlichkeit, welche in der modernen Epistemordnung in Form von Historisierung, Genealogisierung und Kausalisierung absolut gesetzt wird, zuvor aber noch simultan mehrstimmig im Sinne der klassischen Epistemordnung starke Anschlusspunkte an unsere Zeit bietet (3. Dynamisierung des Harmoniekonzepts/Fazit)
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