Überzeugungen von angehenden Lehrpersonen zur Rolle von Standarddeutsch, Dialekt und Mehrsprachigkeit in der Schule
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Auszug aus dem Einleitungskapitel:
„Der letzte Beitrag im Band, Überzeugungen von angehenden Lehrpersonen zur Rolle von Standarddeutsch, Dialekt und Mehrsprachigkeit in der Schule von Pascale Schaller und Alexandra Schiesser, fokussiert Überzeugungen von Lehrpersonen als zentrale Schaltstellen im Unterrichtsgeschehen. Anhand einer Dokumentenanalyse arbeiten die Autorinnen heraus, mit welchen zahlreichen und zum Teil gegensätzlichen fachlichen Empfehlungen Lehrpersonen im Umgang mit Sprachen und Varietäten konfrontiert werden. Die Sprachförderung werde so zum Balanceakt für Lehrpersonen und Lernende gleichermassen. Auf der Basis von pseudolongitudinalen Fragebogendaten (N = 683) stellen Schaller und Schiesser weiter fest, dass angehende Lehrpersonen die Berücksichtigung und den Einbezug anderer Sprachen und Varietäten zu Beginn wie am Ende des Studiums vor allem dann begrüssen, wenn dieser Einbezug geregelt verläuft. Diese Vorliebe decke sich mit den Empfehlungen zum Umgang mit Dialekt und Standardsprache, nicht aber mit jenen der Mehrsprachigkeitsdidaktik, die letztlich das Translanguaging propagiert. In den Augen der Autorinnen sei es die Aufgabe der Forschung und der Ausbildungsstätten, die Diskurse evidenzbasiert in ein sinnvolles Gesamtkonzept zu bringen, das den Lehrpersonen bei der Förderung von Sprachen und Varietäten mehr Orientierung bietet». [S. 20-21]
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- Book: 10.5281/zenodo.10417170 (DOI)