Stigmatisierung durch Professionelle – Strategien zur Entgegenwirkung: Stigmatisierung durch Professionelle von Klientel mit Persönlichkeitsstörungen im Straf- und Massnahmenvollzug inkl. Bewährungshilfe und der Umgang mit diesem multidimensionalen Phänomen
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Täglich werden wir mit Informationen konfrontiert, die wir einzuordnen versuchen. Gerade, wenn es sich um Informationen über andere Menschen handelt, sind wir angehalten neutral zu bleiben, ohne dabei Vorurteile zu generieren, die zu einer Ausgrenzung dieser bestimmten Personengruppe führen. So eine Personengruppe stellen Menschen im Vollzug dar, aber auch solche, die an einer psychischen Erkrankung leiden. Daran sind besonders auch Fachpersonen der Sozialen Arbeit beteiligt. Sie arbeiten per se in einem Kontext, welcher sie vor verschiedene Herausforderung stellt. In der vorliegenden Arbeit «Stigmatisierung durch Professionelle – Strategien zur Entgegenwirkung», befasst sich die Autorin Katharina Mazur mit dem Thema Stigmatisierung von Klientel mit einer Persönlichkeitsstörung im Straf- und Massnahmenvollzug inkl. Bewährungshilfe und dem Umgang mit diesem multidimensionalen Phänomen.
Mittels Leitfadeninterviews wurden sowohl Erfahrungen wie auch der Umgang mit Klientel dieser Personengruppe erfasst. Dadurch konnte herausgearbeitet werden, welche Strategien sowohl auf institutioneller als auch auf individueller Ebene angewendet werden, um der Stigmatisierung entgegenzuwirken.
Fachpersonen der Sozialen Arbeit sind sich den vielen Herausforderungen, die sich in diesem Zusammenhang ergeben, bewusst. Daher sind sie stets bemüht sich in ihrer Handlungsweise zu reflektieren und wenden diverse Strategien an um der Stigmatisierung entgegenzuwirken. Denn nur so kann eine tragfähige Beziehung geschaffen und somit eine gelingende Resozialisierung gefördert werden.
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