Transition bei Mehrfachbehinderung. Wie Eltern von Kindern mit Mehrfachbehinderung den Übergang von der Familie in den Kindergarten bewältigen
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Die erfolgreiche Bewältigung von biografischen Übergängen tragen massgeblich zu einer günstigen Entwicklung und dem erfolgreichen Umgang mit zukünftigen Übergängen bei. Eine Aufgabe der Heilpädagogischen Früherziehung (HFE) ist die Begleitung von Kindern und ihren Eltern bei Übergängen. Die vorliegende Arbeit untersucht, wie Eltern eines Kindes mit Mehrfachbehinderung den Übergang in die erste Bildungseinrichtung bewältigen. Die inhaltsanalytische Auswertung von qualitativen Interviews zeigt auf, dass es sich um ein erwünschtes Ereignis, verbunden mit positiven Erwartungen handelt. Weiter konnten besondere Herausforderungen abgeleitet und günstige Bewältigungsfaktoren auf der individuellen, familiären und professionellen Ebene aufgezeigt werden. Die HFE nimmt eine prozessbegleitende Rolle ein. Für die Praxis der HFE lassen sich Erkenntnisse in Bezug auf die Beratung und Begleitung der Eltern ableiten. Schlüsse für die interdisziplinäre Arbeit und Kooperation bleiben weitest-gehend offen.
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