Eine empirische Untersuchung zur Wortschatzförderung durch das Gewähren von mehr Autonomie
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Mit dieser Masterarbeit wurde untersucht, inwiefern sich die selbstbestimmte Wahl von Lernstrategien für das Wortschatzlernen auf die Beherrschung des produktiven Wortschatzes und die aktuelle Motivation bei Kindern auswirkt. Die Selbstbestimmungstheorie der Motivation von Edward Deci und Richard Ryan (1993), welche der Autonomie der Lernenden für deren Motivation eine massgebliche Rolle beimisst, bildete dabei den wesentlichen theoretischen Hintergrund. Eine Gruppe von vier Kindern mit Deutsch als Zweitsprache und besonderem Förderbedarf im Bereich Wortschatz wurde für diese Untersuchung während acht Wochen unterrichtet. Es zeigte sich eine in der Tendenz höhere aktuelle Motivation bei einer autonomen Wahl von Lernstrategien. Zudem verbesserte sich der Wortschatzerwerb leicht, als die Kinder die Lernstrategien selber wählen konnten.