Published January 1, 2021 | Version v1
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Emergency Remote Art Education?: Reflexion einer Studie mit Studierenden zu kunstpädagogischen und ästhetisch-kulturellen Vermittlungspraxen im Ausnahmezustand

  • 1. ZHdK

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Der Beitrag gibt einen Überblick über eine Studie, die als eine Untersuchung von und mit Ak-teur:innen in Art Education angelegt und methodisch-methodologisch an den Merkmalen einer phänomenologischen Einzelfallforschung orientiert ist. Gegenstand sind die Erfahrungen verschiedener Akteur:innen in der Lehre und Vermittlung in Art Education bzw. im Fach Bildnerisches Gestalten inmitten des globalen Ausnahmezustands, welcher durch die Covid-19-Pandemie ausgelöst wurde. Die Untersuchung leitend ist die Annahme, dass Vermittlungsformate unter dem (Ein-)Druck der ersten pandemischen Welle quasi aus dem Stand und ohne fundierte Kenntnis von E-Didaktik im Modus des Emergency Remote Teaching (ERT) (Hodges et al. 2020) entstanden sind. Die Verständnisse und Umgangsweisen, die sich im kunstpädagogischen Handeln des ERT zeigen, weisen auf bedeutsa-me Strukturmerkmale von E-Learning hin, die für die Entwicklung einer fundierten remote Art Education von Bedeutung sind. Vertiefte Einblicke in die Untersuchung vermitteln Auszüge aus der ersten von drei Teilstudien, in deren Zentrum eine Gruppendiskussion mit drei Bachelorstudierenden über ihr erstes Beisrufspraktikum im Berufsfeld Ästhetische Bildung und Soziokultur unter Lockdown-Bedingungen steht. Der Artikel skizziert erste Erkenntnisse bezüglich einer potentiellen Emergency Remote Art Education und setzte sich mit den gewählten Herangehensweisen zum Umgang mit den spezifischen Herausforderungen eines Forschens aus Distanz und im Ausnahmezustand, sozusagen im Modus einer Emergency Remote Art Education Research, kritisch auseinander.

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+ ID: 579045 + PeerReviewed: Peer Reviewed

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2021_Schmidt-Wetzel_Zachmann_EmergencyRemoteArtEducation_AER.pdf

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