Keine Angst vor Kunst Ein Projekt zur ästhetischen Bildung mit Schülerinnen und Schülern mit einer geistigen Behinderung
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In der vorliegenden Arbeit wird der Frage nachgegangen, ob sich durch ein Kunstvermittlungsprojekt im Bereich ästhetische Bildung bei Schülerinnen und Schülern mit einer geistigen Behinderung Kompetenzen im Bereich der Bildbetrachtung verändern. Dazu wurde ein Kunstvermittlungsprojekt basierend auf den Erkenntnissen aus den Bereichen Kunst- und Kulturvermittlung, Museumspädagogik sowie Heil- und Sonderpädagogik entwickelt und mit Schülerinnen und Schülern der Heilpädagogischen Schule Aarau im Aargauer Kunsthaus durchgeführt. Über die Dauer des Projekts wurden die Schülerinnen und Schüler drei Mal mittels Bildbetrachtungen befragt. Die in den Interviews gewonnen Daten wurden mittels qualitativer Inhaltsanalyse ausgewertet. Die Ergebnisse zeigen, dass durch das Projekt in allen ausgewählten Kategorien und bei allen Schülerinnen und Schülern, unabhängig von ihrem Entwicklungsstand, eine Differenzierung in der Bildbetrachtung und Steigerung der Zugänge zum Bild zu verzeichnen sind. Die Ergebnisse zeigen auch, dass die dokumentierten Entwicklungen sich individuell sehr stark unterscheiden.
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