Eritreische Flüchtlingsfamilien in der Schweiz – Wie die Zusammenarbeit zwischen ihnen und der Schule gestaltet werden kann
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Aktuell leben rund 18‘000 eritreische Personen in der Schweiz. In den Jahren 2011, 2012 und 2013 war die Zahl der eritreischen Asylgesuche besonders hoch. Folglich kommen Lehrpersonen vermehrt in Kontakt mit eritreischen Kindern und ihren Familien. Jedoch fehlt den Lehrpersonen ein Hintergrundwissen über die Kultur und Migration eritreischer Personen. In dieser Masterarbeit wird deshalb der Frage nachgegangen, was Lehr- und Fachpersonen für die Gestaltung einer gelingenden Zusammenarbeit mit eritreischen Kindern und ihren Familien wissen sollten. Mittels qualitativ ausgewerteter Interviews wurde die Sichtweise eritreischer Personen bezüglich ihrem Leben in Eritrea, ihrer Migration und ihrem Leben in der Schweiz erhoben. Die Ergebnisse der Interviews sowie weitere Informationen über Eritrea werden in dieser Arbeit dargestellt. Weiter werden Auswirkungen der Migration auf das Leben in der Schweiz aufgezeigt. Zu diesen gehören unter anderem die Belastungen durch traumatisierende Fluchterfahrungen und der schulische Druck, unter welchem eritreische Kinder stehen. Zuletzt werden Empfehlungen für Lehr- und Fachpersonen der Schule abgegeben. Beispielsweise wird empfohlen, dass sich Lehrpersonen über die Bildungs- und persönliche Biographie sowie über die Migrationsgeschichte der einzelnen Kinder informieren. Weiter soll die Schule die Eltern bei der Schaffung eines lernförderlichen Klimas zu Hause unterstützen. Die Sicht wird während der gesamten Arbeit gezielt auf das Kind und die Eltern in Bezug auf die Schule gerichtet.