Die Bedeutung der "emotionalen Schulreife" beim Übertritt in die 1. Klasse Wie emotional unreife Kinder von ihren Lehrpersonen wahrgenommen und unterstützt werden
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Die „emotionale Schulreife“ ist im Gegensatz zu anderen Kompetenzbereichen schwer messbar und deshalb auch schwer zu beurteilen. Dies führt in der Schulreifebeurteilung oft zu Unsicherheiten und Kopfzerbrechen, ob ein Kind welches als emotional unreif beurteilt wird, eingeschult werden soll oder nicht. Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Frage welche Bedeutung die „emotionale Schulreife“ für die Bewältigung des Übergangs in die 1. Klasse und den Umgang mit den dort gestellten Anforderungen hat. Dabei wird das Ziel verfolgt, verschiedene Aspekte im Zusammenhang mit der „emotionalen Schulreife“ darzustellen und somit mehr Klarheit für die Beurteilung der „emotionale Schulreife“ zu schaffen. Auf der Basis, der durch die Literatur gewonnenen Erkenntnissen, wurden Interviewfragen für Lehrpersonen ausgearbeitet. Diese geben einen Einblick, wie emotional unreife Kinder im Anfangsunterricht wahrgenommen werden, wie man ihnen begegnet, sie fördert und wie sie sich weiter entwickeln. Die Ergebnisse zeigen, dass emotional unreife Kinder, oft nur dank grossem Einsatz von Lehrpersonen, Eltern und dem Kind selber, am Unterricht teilhaben können und die momentanen Möglichkeiten nach dem Kindergarten für solche Kinder, eine unbefriedigende Situation darstellen. Zusätzlich konnte festgestellt werden, dass es offenbar zwei Gruppen von Kindern gibt, welche im Anfangsunterricht ähnliche Merkmale zeigen.
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