Methodenkoffer für die Therapeutische Wohn- und Schulgruppe (TWSG): Körperzentrierte Methoden in Anspannungssituationen: Projektbericht
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Der Bericht beschreibt das Vorhaben und dessen Umsetzung, das Team der TWSG mit einem Methodenkoffer mit körperzentrierten Interventionen für Anspannungssituationen auszustatten - dies vor dem Hintergrund der multiplen Problemlagen einer hoch belasteten Klientel (Traumata, geistige Beeinträchtigung, Bindungsstörungen u.a.m.) der intensivpädagogischen Wohngruppe. Diese Problemlagen sind ursächlich für Anspannungssituationen und damit verbundene herausfordernde Verhaltensweisen, die die Professionellen alltäglich mit der Frage geeigneter Interventionsmethoden konfrontieren. Bis heute wird überwiegend sprachlich, mit Porta-Gebärden und vereinbarten Zeichen kommuniziert, worüber die Klientel allerdings nicht immer erreicht werden kann. Eine anfangs durchgeführte Online-Befragung bestätigte den Bedarf der Professionellen nach alternativen Methoden. Die Meinungen der Expert*innen in der Fachliteratur untermauerten die Sinnhaftigkeit des Versuches, alternativ körperzentrierte Methoden in diesem Setting einzusetzen. Die Recherche in der Fachliteratur und Interviews mit Fachexpertinnen, die bereits körperzentriert arbeiten, erbrachten eine Vielzahl möglicher Methoden. Ihre Eignung wurde in Fachgesprächen mit zwei ausgewiesenen Experten der Fachbereiche Recht und Ethik der HSLU unter ethischen und rechtlichen Gesichtspunkten betrachtet, diskutiert und eingegrenzt. Der daraus resultierende Methodenkoffer wurde im Rahmen zweier Workshops mit den Professionellen des interdisziplinären Teams einer ersten Teilevaluation unterworfen, daraufhin überarbeitet und an das Team für den Einsatz in der Praxis übergeben sowie empfohlen.
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