Geschützter Raum in der Psychomotoriktherapie Safe Place und Affektregulation
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Kinder, welche die Psychomotoriktherapie besuchen, zeigen vermehrt Verhaltensauffälligkeiten mit affektiver Symptomatik. Den Umgang mit ihren Gefühlen lernen Kinder in sicheren, feinfühligen Beziehungen. Diese Vorstellung findet sich im Konzept des Safe Place von Nitza Katz-Bernstein wieder. Könnte das Safe Place-Konzept fördernde Aspekte für die Affektregulation bieten? Welche Teile des Konzeptes können in der Psychomotorik umgesetzt werden und wo sind die Grenzen? Diesen Fragen geht die vorliegende Literaturarbeit nach. Bindungstheorie, Entwicklung der Affektregulation und die neuronale Verarbeitung zeigen Parallelen zum Safe Place-Konzept. Dies führt zu der Erkenntnis, dass die Affektregulation ein Zusammenspiel von verschiedenen Faktoren ist: ausschlaggebend sind die Therapeutin und ihre Beziehung zum Kind, der Safe Place selber und die wichtigen Erfahrungen, die dadurch möglich werden.