Die Wirksamkeit der Arbeit mit der "Lernstadt Mathematik" in einer Kleinklasse Oberstufe
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Wie kann Mathematik in einer mehrstufigen Kleinklasse Oberstufe unterrichtet werden, wenn die Leistungsspanne der Jugendlichen vom Schulstoff der zweiten Klasse bis zu dem der achten Klasse reicht? Wie kann der Lernstoff aufbereitet werden, damit alle Jugendlichen auf ihrem persönlichen Lernstand abgeholt und individuell gefördert werden können? Wie kann bestenfalls in den Jugendlichen ein wenig Freude an der Mathematik wieder geweckt werden? Aus diesen Fragen entstand die „Lernstadt Mathematik“, entwickelt von einer Lehrperson – spätere Schulische Heilpädagogin – um der grossen Leistungsstreuung zu begegnen. Seit bald vier Jahren wird diese Lernstadt im Mathematikunterricht eingesetzt anstelle von traditionellen
Lehrmitteln und Mathematikbüchern.
In der vorliegenden Arbeit soll die Lernstadt Mathematik sachlich und fachlich analysiert sowie die Wirksamkeit dieser Lehr- und Lernform überprüft werden. Eine Kleingruppe von Schüler/innen einer Kleinklasse der Oberstufe arbeitet mit der Lernstadt Mathematik, während eine Referenzgruppe mit traditionellen Lehrmitteln arbeitet. Dieses Unterrichtsprojekt ist in standardisierte Diagnosetests eingebettet, wird analysiert und evaluiert. Zudem wird die Kompatibilität mit dem Lehrplan 21 überprüft. Beobachtungen zur Arbeitshaltung und eine Befragung der Jugendlichen zeigt die Akzeptanz dieser Lehr- und Lernform im Vergleich zu den traditionellen Lehrmitteln auf.
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