RUMBA – Ressourcenentwicklung im Umgang mit Berufsanforderungen: Ein Forschungs-, Entwicklungs- und Schulentwicklungsprojekt
Description
Das Projekt RUMBA steht für «Ressourcenentwicklung im Umgang mit Berufsanforderungen» und beabsichtigt, Schulen in ihrem Schulentwicklungsprozess zu unterstützen und zugleich das Zusammenwirken von individuellen und kollektiven Ressourcen zu erforschen. Dazu wurde unter Mitarbeit der ersten Projektschulen in der ersten Projektphase ein Instrumentarium entwickelt, das zur Erfassung von individuellen, kollegiums- und schulbezogenen Merkmalen dient, die als Ressourcen zur Schulqualität beitragen. In der zweiten Phase wurden Schulen gesucht, welche sich während zwei Jahren für eine Mitarbeit im Projekt verpflichten und das Instrumentarium in zwei Erhebungen erproben. Aufgrund der breiten Datenbasis sollen das Instrument gestrafft und einzelne Skalen gekürzt werden, so dass ein reduziertes Instrument zur Erfassung von individuellen, kollegiums- und schulbezogenen Ressourcen daraus hervor geht, welches in einer dritten Projektphase von weiteren Schulen im Rahmen ihrer Schulentwicklungsarbeit genutzt werden kann.
Im Rahmen des Projekts werden Ergebnisse der erfassten individuellen, kollegiums- und schulbezogenen Ressourcen aufbereitet und den Schulen zur Nutzung für individuelle wie auch teambezogene Entwicklungsprozesse zur Verfügung gestellt. In Profilen dargestellte Ergebnisse werden an das Kollegium ganzer Schulen wie auch (unter Wahrung des Datenschutzes) an die einzelnen Lehrpersonen individuell zurückgespiegelt. Die Ergebnisse bieten Grundlagen für individuelle und kollektive Zielvereinbarungen, an welchen im Rahmen von Schul- und Personalentwicklungsprozessen gearbeitet wird.
In der ersten Projektphase (RUMBA I, 2010 2012) wurde in Zusammenarbeit mit zwei Schulen ein Instrumentarium sowie ein Vorgehen im Datennutzungsprozess entwickelt, in der zweiten Phase (RUMBA II, 2013-2016) kamen 8 weitere Schulen dazu, welche das Instrumentarium und die Nutzung der Daten für Zielvereinbarungsprozesse nutzten.