Selbstverletzendes Verhalten bei Kindern und Jugendlichen mit geistiger Behinderung Der Stellenwert von Selbstkonzept, Körpererfahrungen und Psychomotoriktherapie
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Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit selbstverletzendem Verhalten bei Kindern und Jugendlichen mit geistiger Behinderung. Es werden Verbindungen zum Selbstkonzept und den Körpererfahrungen untersucht und Interventionskonzepte vorgestellt, welche im Rahmen einer Psychomotoriktherapie umgesetzt werden könnten. Aktuelle Ergebnisse quantitativer wie qualitativer Studien werden thematisch geordnet aufgeführt. Während einige Studien den Stellenwert der Körpererfahrungen betonen, deutet die wenige vorhandene Literatur innerhalb der Selbstkonzeptforschung auf eine Verbindung von selbstverletzendem Verhalten und Erfahrungen der Selbstwirksamkeit hin. Ist selbstverletzendes Verhalten durch psychologische und soziale Faktoren bedingt, scheint die Psychomotoriktherapie eine sinnvolle, wenn auch innerhalb dieser Thematik weniger erforschte Interventionsmöglichkeit darzustellen.
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