Tempogestaltung in Weberns Sinfonie op. 21
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Die Zeitgestaltung in der musikalischen Interpretation steht seit bald dreißig Jahren im Mittelpunkt der Erforschung historischer Tondokumente. Zunächst stand häufig die Gesamtdauer der Aufnahmen und die Wahl des Grundtempos ganzer Sätze oder Abschnitte im Zentrum. In letzter Zeit wurde vor allem der flexible Verlauf der mehr oder weniger bewussten Tempogestaltung innerhalb ganzer Werkstrukturen, bisweilen bis hin zu Prozessen im Rahmen einzelner Takte und Übergänge erforscht. Dabei ging es zumeist um Werke des klassisch-romantischen Repertoires, vorzugsweise um Klavier-, bisweilen auch um Orchestermusik. Die Untersuchung von Tondokumenten von Werken aus dem Umkreis der sogenannten Neuen Wiener Schule stand bislang kaum im Zentrum der interpretationsgeschichtlichen Forschung.
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2019_Naef_Tempogestaltung_RundumBeethoven.pdf
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- Is identical to
- 10.26045/kp64-6178-009 (DOI)
- Is referenced by
- https://www.hkb-interpretation.ch/publikationen/reihe-musikforschung-der-hochschule-der-kuenste-bern/rund-um-beethoven (URL)