eSports-Athletinnen und -Athleten als Botschafter gesundheitsförderlicher Verhaltensweisen? Was können Fachpersonen der Gesundheitsförderung und (Sucht-)Prävention von eSportlerinnen und eSportlern in Bezug auf die Prävention der Internet Gaming Disorder lernen?
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Gemäss der JAMES-Studie 2018 der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW), spielen bis 51% der Schweizer Kinder und Jugendlichen im Alter zwischen 12 und 19 Jahren in ihrer Freizeit Computer- und Videospiele (Lilian Suter, Gregor Waller, Jael Bernath, Céline Külling, Isabel Willemse und Daniel Süss, 2018, S. 29). Suchtfachstellen verzeichnen eine Zunahme an Anfragen von Eltern zum Thema Gamesucht (Christian Ingold und Jan-Michael Gerber, 2020, S. 1) und Studien über die Internet Gaming Disorder (IGD) haben seit 2005 stark zugenommen (Wendy Feng, Danielle E. Ramo, Steven R. Chan und James A. Bourgeois, 2017, S. 18). Die Studie eSports Schweiz (2019) zeigt, dass die Disziplin des eSports auch in der Schweiz weiter an Popularität gewinnt (Marcel Hüttermann, 2019, S. 6). Anhand von Literatur-recherchen zeigt diese Arbeit die Komplexität des Phänomens Sucht und der Internet Gaming Disorder im Besonderen auf und legt die Risikofaktoren und Komorbiditäten dieser Verhaltens-sucht dar. Ebenfalls durch Literaturrecherchen erhobene Informationen führen die Lesenden in den eSports ein. Das so zusammengetragene Wissen wird mit den Erkenntnissen aus qualitativen Interviews mit eSportlerinnen und eSportlern aus der Schweiz kombiniert und zeigt auf, welche gesundheitsförderlichen Strategien die Spielenden anwenden, um sich einer Internet Gaming Dis-order zu entziehen. Diese Erkenntnisse wiederum werden den bestehenden Massnahmen der uni-versellen Prävention und Gesundheitsförderung gegenübergestellt und bestätigen diese. Mögliche Anpassungen und Weiterentwicklungen werden vor allem für den Bereich der Früherkennung und Frühintervention vorgeschlagen.
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