Bildung in der offenen Jugendarbeit als Ergänzung zur Schule
Description
Wie die Volksschule ist auch die offene Jugendarbeit aus vielen Gemeinden und Kantonen nicht mehr wegzudenken. Sie begleitet Kinder und Jugendliche auf ihrem Weg durch die Adoleszenz und gibt ihnen die Möglichkeit, ihre Ressourcen und Potenziale auszuschöpfen. Sie kann dabei als zusätzliches Glied zur Schule betrachtet werden, aber auch als Ergänzung. Diese Ergänzung ist das Thema der vorliegenden Arbeit. Bereits heute leistet die offene Jugendarbeit einen grossen Bildungsbeitrag. Es stellt sich daher die Frage, wie sich die beiden Institutionen gegenseitig und bestmöglich ergänzen können. Die Arbeit betrachtet das Thema aus den drei Perspektiven Makro, Meso und Mikro. Auf der Makroebene wird die Thematik aus gesellschaftlicher Sicht, konkret aus derjenigen der UNESCO und des kantonalen Kinder- und Jugendleitbildes des Kantons Luzern, betrachtet. Die Mesoebene geht auf die Grundlagen und Schwerpunkte der beiden Institutionen Volksschule und offene Jugendarbeit ein. In der Mikroebene stehen schliesslich die Entwicklungsaufgaben im Jugendalter im Mittelpunkt, welche den Konzepten der beiden erwähnten Institutionen gegenübergestellt werden. Darauf aufbauend lassen sich verschiedene Handlungsmöglichkeiten herleiten, um die Bildungssituation für die Jugendlichen zu optimieren. Und bereits etwas vorneweg: Potenzial für Bildung in der offenen Jugendarbeit als Ergänzung zur Schule ist durchaus vorhanden.
Notes
Files
2015_ba_Stadelmann.pdf
Additional details
Subjects
- Soziokultur
- gnd:4299677-6
- Jugendarbeit
- gnd:4028863-8