Published September 24, 2021 | Version v1
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Open Source Academic Publishing Suite (OS-APS): Medienneutrales OA-Publizieren im eigenen Corporate Design

  • 1. Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
  • 2. Martin-Luther-Universität Halle Wittenberg
  • 3. SciFlow GmbH

Description

Viele Universitäts- und kleinere Wissenschaftsverlage verfügen nicht über die nötigen Ressourcen, um Manuskripte für verschiedene digitale Formate aufzubereiten, da hierfür in der Regel technische Expertise sowie kostenintensive XML-Redaktions- und Content-Management-Systeme erforderlich sind. Im Rahmen des Projekts „Open Source Academic Publishing Suite (OS-APS)“ entwickeln die Universitätsbibliothek Erlangen-Nürnberg, die Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt sowie die SciFlow GmbH daher eine Open-Source-Software, mit der E-Books einfach und automatisiert entsprechend den Gestaltungsvorgaben des jeweiligen Verlags erstellt werden können.
Die Software OS-APS wird Import-, Editier- und Exportfunktionen integrieren, um die bei Verlagen vorliegenden Manuskriptformate wie Word oder OpenDocument einzulesen, zu analysieren, XML-Strukturen zu extrahieren und anschließend per Mausklick die gewünschten Exportformate (z.B. EPUB, HTML oder PDF) im Corporate Design des Verlags zu generieren. Die Verlage können sowohl mit bestehenden Satztemplates arbeiten als auch mithilfe eines Template Development Kit eigene Templates erstellen. Mittels eines leicht verständlichen User Interface können weitere semantische Informationen hinzugefügt sowie manuelle Korrekturen vorgenommen werden. Die Exportformate werden standardmäßig DRM-frei im Open Access generiert. Darüber hinaus sollen die verbreiteten verlagsrelevanten Open-Source-Tools Open Journal Systems (OJS) und Open Monograph Press (OMP) in ihren Funktionen erweitert werden. Dazu gehört neben einem Importplugin, das die Metadaten aus einer Einreichung automatisch übernehmen können soll, auch eine flexibel konfigurierbare Exportfunktion zur Anbindung an verbreitete Repositoriumssoftwares wie DSpace. Der Gewinn an Nutzbarkeit digitaler Publikationen soll die Akzeptanz und Attraktivität von Open Access erhöhen. Im Rahmen der „Richtlinie zur Förderung von Projekten zur Beschleunigung der Transformation zu Open Access“ wird das Projekt vom Bundesministerium für Bildung und Forschung für zwei Jahre gefördert.

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