Ordnungsfähigkeit. Grundlegung eines domänenübergreifenden Begriffs relationaler Formbildung
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Dieses Paper führt den Begriff Ordnungsfähigkeit als domänenübergreifenden, 4DOR-kompatiblen Grundbegriff relationaler Formbildung ein. Ordnungsfähigkeit wird nicht als Ordnung selbst verstanden, sondern als Fähigkeit eines operativen Systems, Differenzen durch Unterscheidung, Begrenzung und Kopplung so zu relationieren, dass Anschlussfähigkeit, Koordination und Stabilität entstehen, erhalten bleiben oder transformativ neu gebildet werden können.
Der Beitrag ist begrifflich-regulativ angelegt. Er beansprucht keine empirische Validierung, keine Prognosefunktion und keine naturwissenschaftliche Modellierung. Sein Ziel ist die präzise Einführung eines nicht-zirkulären Begriffs, der mit 4DOR-G v1.0 kompatibel ist, ohne diese Grammatik rückwirkend zu verändern.
Zentrale These des Papers ist: Nicht alles, was geordnet ist, ist ordnungsfähig. Ordnungsfähigkeit bezeichnet nicht die Fähigkeit, Ordnung festzuhalten, sondern die Fähigkeit, Differenz so zu relationieren, dass Ordnung möglich bleibt.
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- Working paper: 10.5281/zenodo.18341320 (DOI)