Warum Primzahlen kein Rätsel sind - Menschliche Vereinfachung, Multiplikation und die Entstehung scheinbaren Chaos
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Dieses Paper zeigt, dass Primzahlen kein intrinsisches Rätsel der Zahlenwelt darstellen, sondern als notwendige strukturelle Konsequenz additiven Wachstums in Kombination mit rekonstruktiver Ordnung entstehen.
Anstatt neue Beweise oder Berechnungsverfahren vorzuschlagen, liefert die Arbeit eine strukturelle und erkenntnistheoretische Klärung der Frage, warum Primzahlen historisch als chaotisch oder zufällig wahrgenommen wurden. Die Analyse macht deutlich, dass diese Wahrnehmung aus einer Vermischung generativer und rekonstruktiver Ebenen resultiert.
Durch die klare Unterscheidung zwischen Addition als naturgeerdetem Entstehungsprozess und Multiplikation als menschlicher Vereinfachungs- und Ordnungspraxis wird das klassische Primzahlenproblem als Fehlklassifikation sichtbar.
Die Arbeit versteht sich als begrifflich-struktureller Beitrag zur Zahlentheorie.
Hinweise zu ergänzenden Arbeiten:
Die formale mathematische Ausarbeitung der zugrunde liegenden Struktur findet sich unter:
https://zenodo.org/records/17649211
Eine algorithmische und anschauliche Umsetzung ist verfügbar unter:
https://github.com/syntaris/primes4everybody
Dies ist die deutsche Originalfassung; eine englische Version erscheint separat.
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Dates
- Accepted
-
2025-12-20