Autorinnen und Autoren ZM17
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Rudolf Altrichter ist Philosoph und lebt als freier Schriftsteller in der Schweiz. Letzte Veröffentlichungen: Spiegelungen. Traktat über die Liebe, Oberhausen 2016; »Das Mysterium der Moderne. Über das Geheimnis als Betriebsgeheimnis der Kunst im Werk von Paul Klee«, in: Zwitscher-Maschine, Nr. 3, 2017; Versuch über das Wirkliche, Oberhausen 2018; Über das Opfer, Oberhausen 2019; Metaphysisch denken, Küsnacht 2020; Betrachtungen, Küsnacht 2021; Über den Anlass, Neudruck, Küsnacht 2022; Über Gegenwart: Philosophie und Glück, Küsnacht 2023.
Nadia Djibrilla studierte von 2020 bis 2023 Englisch und Geschichte an der Royal Holloway University in London. Anschliessend arbeitete sie als Praktikantin am Bernischen Historischen Museum und war Co-Autorin des Schlussberichts »Usakos – Making of Common History« zuhanden des Bundesamtes für Kultur. Seit 2024 absolviert sie einen Master in Geschichte und Anthropologie des Transnationalismus und des Staates an der Universität Bern. Zuletzt war sie im Zentrum Paul Klee als kunstwissenschaftliche Praktikantin tätig.
Matthias Fischer, Studium der Politischen Wissenschaften in München und Studien der Kunstgeschichte, Politologie und Klassischer Archäologie in Bern. Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Kunstmuseum Bern und am Schweizerischen Institut für Kunstwissenschaft, Zürich. 2006 Promotion mit einem Thema zur Karriere des jungen Ferdinand Hodler. Von 2013 bis 2018 Kurator der Kunst- und Grafiksammlung im Museum zu Allerheiligen in Schaffhausen. Freischaffend als Kurator und Autor. Forschungen zur Kunstgeschichte des 19. bis 21. Jahrhunderts, zu Ferdinand Hodler, zur Schweizer Kunst und zu ihren europäischen Verbindungen sowie zum Schweizer Kunstmarkt. Stiftungsrat der Kunststiftung Zürichsee, Horgen.
Jürg Halter ist Schriftsteller, Spoken-Word-Artist und bildender Künstler. Er gehört zu den bekanntesten Schweizer Kunstschaffenden seiner Generation und zu den Pionieren der neuen deutschsprachigen Spoken-Word-Bewegung. Studium der Bildenden Künste an der Hochschule der Künste Bern. Regelmässig Auftritte in ganz Europa, in den USA, in Afrika, Russland, Südamerika und Japan. Oft Kollaborationen mit anderen Künstlerinnen und Künstlern. Zahlreiche Buch- und Musikveröffentlichungen, Arbeiten fürs Theater und Ausstellungen. Webseite: www.juerghalter.com (zuletzt aufgerufen 11.03.2025).
Christine Hopfengart, Studium der Kunstgeschichte, Germanistik und Archäologie in München, Heidelberg, Berlin und Köln. 1987 Promotion über Paul Klee. Vom Sonderfall zum Publikumsliebling. Von 1991 bis 1995 wissenschaftliche Mitarbeiterin und Vizedirektorin der Kunsthalle Nürnberg, von 1995 bis 2001 Kustodin der Kunsthalle Bremen. Ab 2001 Leiterin der Paul-Klee-Stiftung, Bern, von 2005 bis 2012 Ausstellungskuratorin sowie Archiv- und Forschungsleiterin des Zentrum Paul Klee. Zahlreiche Publikationen und Ausstellungen über Klee und die Klassische Moderne (u. a. Paul Klee. Leben und Werk, zusammen mit Michael Baumgartner, 2012; Der Blaue Reiter, Bremen 2000; Streifzüge durch die Moderne, Mannheim 2015). Ein Schwerpunkt ihrer Forschungen ist die Rezeptionsgeschichte, über die sie ausser in ihrer Dissertation auch in der Ausstellung Paul Klee. Leben und Nachleben (Bern 2009) sowie in Veröffentlichungen über Willi Baumeister (1989), Hans Arp (1995), und den Blauen Reiter (2000) arbeitete. In der Klee-Forschung beschäftigt sie sich besonders mit den Beziehungen Klees zu Musik und Theater (Paul Klee. Überall Theater, Bern und Brüssel 2007; Paul Klee. Musik und Theater in Leben und Werk, München 2018) sowie mit seinem Verhältnis zu anderen Künstlern, wie Pablo Picasso (Klee trifft Picasso, Bern 2010) und Wassily Kandinsky. Mit der Beziehung Klee - Kandinsky befasst sie sich seit vielen Jahren. Sie entwickelte Ausstellung und Katalog Klee & Kandinsky. Nachbarn, Freunde, Konkurrenten (Bern/München, 2015/16) und publizierte aktuell den Briefwechsel der beiden Künstler.
Marie Kakinuma, Studium der Philosophie und Kunstgeschichte in Tokio und Zürich. 2024 Promotion über Paul Klees Rückseiten. Von 2004 bis 2015 arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Kunsthistorischen Institut der Universität Zürich. Seit 2016 ist sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin der Abteilung Archiv/Bibliothek/Forschung des Zentrum Paul Klee tätig. Sie erforscht zu Klees Leben und Werk und betreibt die Provenienzforschung. Auswahl von Publikationen: Vom Japonismus zu Zen. Paul Klee und der Ferne Osten, mit Osamu Okuda, Zürich 2013; Paul Klee. Sonderklasse unverkäuflich, mit Wolfgang Kersten und Osamu Okuda, Köln 2015; Das 48-Stunden-Gedicht, von Jürg Halter und Tanikawa Shuntarō, mit einem Nachwort von Marie Kakinuma und Susanne Schenzle, Göttingen 2016; Robert Walser und Paul Klee. Gedichtbildband, hrsg. von Marie Kakinuma, Tokio 2018; »Transparency and Opacity: Recto-Verso Works by Paul Klee«, in: Zwitscher-Maschine, Nr. 7, 2019. Publikationen zum Thema Provenienz: »›Gespaltene‹ Werke bei Paul Klee I«, in: Zwitscher-Maschine, Nr. 10, 2021; »›Gespaltene‹ Werke bei Paul Klee II«, in: Zwitscher-Maschine, Nr. 11, 2022; »Nell Walden – Strategien einer Sammlerin moderner und aussereuropäischen Kunst. Vom Erfolg über das Exil zur Etablierung, 1912–1956«, in: Zwitscher-Maschine, Nr. 13, 2023; »Estella Katzenellenbogen in der Provenienzforschung«, in: Zwitscher-Maschine, Nr. 15, 2024.
Yumiko Segawa graduated at the top of her class in both the Piano Department and Piano Soloist course at Kunitachi College of Music in Tokyo. Since 2013, she has presented an annual piano recital series at Tokyo Bunka Kaikan, Toppan Hall, with programs ranging from J. S. Bach to works commissioned by Japanese artists. In recent years, she has held Klee recitals such as “Insula Dulcamara,” focusing on the music of Pierre Boulez, who was inspired by Klee’s The Thinking Eye. At the same time, she released six CDs, including the Klee-themed album Composition with Windows featuring the complete piano sonatas by Boulez. Interviews and performance reviews have been published as a special feature in Record Geijutsu magazine, as well as in the Japanese newspaper The Asahi Shimbun, among others. In addition to solo performances such as “B→C: from Bach to Contemporary Music” organized by the Tokyo Opera City Cultural Foundation, she has also been involved in ensemble activities with two pianos, dancers, singers, and string instrument players at venues such as the Embassy of Spain in Japan. She is scheduled to perform at the museum concert for the Paul Klee exhibition Solitude and Solidarity at the Shizuoka City Museum of Art in Japan on June 29, 2025. In 2006, she won the gold prize in the 7th International Chopin Piano Competition in Asia. In 2010, she took part in a masterclass with Michel Béroff at Académie Internationale d’été de Nice. Following her graduating, she continued her studies in accompaniment under Ichiro Nodaïra at Concert Hall AOI of Shizuoka City. She is a member of the Association FRANCO - JAPONAISE de la Musique Contemporary Music Society, and the Alban Berg Gesellschaft, Japan.
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