Published March 25, 2024 | Version v26
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Berechnung Paris-kompatibler Emissionspfade mit dem ESPM am Beispiel Deutschlands und der EU

  • 1. Universität der Bundeswehr München

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CO2 reichert in sich der Atmosphäre an. Daher ist die Summe an CO2-Emissionen entscheidend für die Einhaltung bestimmter Grenzen der Erderwärmung (Budgeteigenschaft von CO2). Daher sollten sich NDCs an einem verbleibenden globalen CO2-Budget orientieren.

Bei der Umsetzung stellen sich jedoch folgende Fragen, die zwar wissenschaftlich basiert, aber letztendlich politisch beantwortet werden müssen:

  1. An welchem global verbleibenden CO2-Budget sollen sich Staaten bei ihren NDCs orientieren?
  2. An welcher Aufteilung eines globalen CO2-Budgets sollen sich Staaten bei ihren NDCs orientieren?
  3. Wie kann ein daraus resultierendes national verbleibendes CO2-Budget in einen sinnvollen Emissionspfad übersetzt werden?

Das Extended Smooth Pathway Model (ESPM) bietet einen Rahmen, in dem diese Fragen mit nachvollziehbaren Ergebnissen beantworten werden können.

Wenn die Vertragsstaaten bei ihren NDCs ein dahinterstehendes globales CO2-Budget und einen dahinterstehenden Verteilungsschlüssel transparent machen, kann dies einen Diskurs in Gang setzen, der zu konvergierenden globalen Orientierungsgrößen führt und damit zu in Summe Paris-kompatiblen NDCs beiträgt.

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