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Die Corona-Pandemie als Krise des Raums. Eine praxeologische Perspektive

Baatz, Anna; Reinold, Luca


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{
  "publisher": "Zenodo", 
  "DOI": "10.5281/zenodo.6600092", 
  "author": [
    {
      "family": "Baatz, Anna"
    }, 
    {
      "family": "Reinold, Luca"
    }
  ], 
  "issued": {
    "date-parts": [
      [
        2022, 
        5, 
        31
      ]
    ]
  }, 
  "abstract": "<p>Die Pandemie hat aufgrund der sich st&auml;ndig ver&auml;ndernden Vorgaben und Empfehlungen Formen der Raumnutzung und -deutung auf den Kopf gestellt. Dieser Diskussionsbeitrag nimmt eine praxeologische Perspektive auf die Konsequenzen r&auml;umlicher Neuordnungen in der (Post-)Corona-Gesellschaft ein. Die Ma&szlig;nahmen zum Infektionsschutz ver&auml;ndern die Bedeutung von K&ouml;rperlichkeit und R&auml;umen fundamental. K&ouml;rperlichkeit erlangt aufgrund von Infektionsrisiken neue Bedeutsamkeit. Diesbez&uuml;glich ist eine praxeologische Betrachtung spannend: Materielle Instanzen (Artefakte und K&ouml;rper) werden nach Andreas Reckwitz in Praktiken sinnhaft eingesetzt und erm&ouml;glichen und begrenzen diese. Praktiken beruhen zudem auf kontextspezifischen Deutungen und der Anwendung inkorporierten Wissens. Das auf Raumnutzung bezogene praktische Wissen wird durch die pandemiebedingten Neuordnungen aktualisierungsbed&uuml;rftig, sodass Routinen unterbrochen werden. Es sollen m&ouml;gliche motivationale Folgen einer so forcierten Re-Lokalisierung und Neuaushandlung von Routinen vor dem Hintergrund akuter Neuorientierungszw&auml;nge diskutiert werden.</p>", 
  "title": "Die Corona-Pandemie als Krise des Raums. Eine praxeologische Perspektive", 
  "type": "article-journal", 
  "id": "6600092"
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