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Annotationsrichtlinien Emotionsmarker und Emotionen

Kröncke, Merten; Jannidis, Fotis; Konle, Leonard; Winko, Simone

Die Annotationsrichtlinien erläutern die Annotation von Emotionsmarkern und Emotionen in lyrischen Texten. Emotionsmarker sind Textphänomene, die darauf hindeuten, dass ein Text Emotionen gestaltet, zum Beispiel Wörter wie ‚Freude‘ oder ‚lachen‘ oder Sprachbilder wie ‚das gebrochene Herz‘. Die auf der Annotation der Emotionsmarker aufbauende Annotation der Emotionen richtet sich auf die vom Text gestalteten Emotionen und nicht auf die Emotionen, die Rezipient:innen während des Lesens empfinden. Die Annotator:innen nutzen eine Liste von ca. 40 diskreten Emotionen. Jede Emotionsannotation wird spezifiziert, indem unter anderem die Instanz, die die Emotion zuschreibt, sowie der Träger der Emotion angegeben werden. Die Richtlinien informieren sowohl über die Annotationskategorien als auch über den praktischen Annotationsablauf. Sie werden entwickelt und eingesetzt im Projekt The Beginnings of Modern Poetry – Modeling Literary History with Text Similarities.

 

DFG Schwerpunktprogramm SPP 2207 "Computational Literary Studies"

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Teilprojekt: "The Beginnings of Modern Poetry – Modeling Literary History with Text Similarities"

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