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Körperarbeit im Musikstudium: Wirksamkeit und Integration am Beispiel der Feldenkrais-Methode und der Alexander-Technik

Gantenbein, Regula; Näpfli Keller, Nadine


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    <subfield code="a">&lt;p&gt;Der freie, ungest&amp;ouml;rte Bewegungsfluss beim Instrumentalspiel &amp;ndash; mit seiner positiven Auswirkung auf Klangqualit&amp;auml;t und k&amp;uuml;nstlerischen Ausdruck &amp;ndash; ist Voraussetzung f&amp;uuml;r die erfolgreiche Entwicklung angehender Berufsmusiker/innen. Da im Verlauf einer Musikkarriere bei vielen Musikern/-innen k&amp;ouml;rperliche&lt;br&gt;
Beschwerden auftauchen, die in Einzelf&amp;auml;llen sogar zur Aufgabe der k&amp;uuml;nstlerischen T&amp;auml;tigkeit f&amp;uuml;hren kann, stellt sich die Frage, wie den Herausforderungen pr&amp;auml;ventiv begegnet werden kann. In einer 2014 und 2015 durchgef&amp;uuml;hrten empirischen Studie am Departement Musik der Hochschule Luzern (HSLU-M) wurde der subjektive Nutzen des K&amp;ouml;rperarbeit-Unterrichts f&amp;uuml;r Studierende untersucht. In Leitfadeninterviews und in einer schriftlichen Erhebung wurden Studierende und Dozierende zur Bedeutsamkeit, zur Wirksamkeit und zu Integrationsm&amp;ouml;glichkeiten der K&amp;ouml;rperarbeit im Verlaufe des Musikstudiums befragt. Der thematische Fokus lag dabei auf den an der HSLU-M angebotenen&lt;br&gt;
Methoden Feldenkrais und Alexander-Technik. Die Ergebnisse der Interviews und der schriftlichen Befragung weisen eine hohe inhaltliche Konsistenz auf. Im Folgenden werden die wichtigsten Resultate der schriftlichen Befragung beschrieben.&lt;/p&gt;

&lt;ul&gt;
	&lt;li&gt;Bedeutsamkeit der K&amp;ouml;rperarbeit in der Musikhochschulausbildung: Die Studierenden und Dozierenden sind sich einig, dass ein Angebot an K&amp;ouml;rperarbeit innerhalb einer Musikhochschulausbildung sinnvoll ist. Mit 95.2% bejahen beinahe alle Befragten diese Frage.&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Wirksamkeit der K&amp;ouml;rperarbeit: Rund vier F&amp;uuml;nftel der Studierenden geben an, dass ihnen der Unterricht in der Feldenkrais-Methode oder Alexander-Technik etwas gebracht und ihre K&amp;ouml;rperwahrnehmung positiv beeinflusst hat. Dies betrifft verschiedene Aspekte der K&amp;ouml;rperwahrnehmung wie die Haltung, die Bewegungsabl&amp;auml;ufe, die innere Stabilit&amp;auml;t und die Atmung. Mindestens zwei Drittel der Studierenden bemerken einen positiven Einfluss auf die Spielvorbereitung, die Leichtigkeit des Musizierens, die Effektivit&amp;auml;t des &amp;Uuml;bens und die Instrumentaltechnik. Hinsichtlich der musikalisch-k&amp;uuml;nstlerischen Entfaltung, namentlich der Klang&amp;auml;sthetik, Ausdrucksf&amp;auml;higkeit und der B&amp;uuml;hnensicherheit, nehmen etwas mehr als der H&amp;auml;lfte der Studierenden eine Verbesserung durch die Anwendung der Feldenkrais-Methode oder der Alexander-Technik wahr.&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;K&amp;ouml;rperliche Beschwerden: K&amp;ouml;rperliche Verspannungen beim Instrumentalspiel/Singen/Dirigieren und damit einhergehende Einschr&amp;auml;nkungen sind verbreitet unter Studierenden; rund vier F&amp;uuml;nftel sind damit konfrontiert. Zwei Drittel der Studierenden geben an, dass k&amp;ouml;rperliche Beschwerden durch die Feldenkrais-Methode- oder Alexander-Technik positiv beeinflusst werden.&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Integration der K&amp;ouml;rperarbeit in den Musikeralltag: Rund vier F&amp;uuml;nftel der Studierenden geben an, das im Feldenkrais-Methode oder Alexander-Technik-Unterricht Gelernte in ihren Berufsalltag integrieren zu k&amp;ouml;nnen. Zwei Drittel der Studierenden gelingt eine gute bis sehr gute Integration beim &amp;Uuml;ben, rund der H&amp;auml;lfte beim Unterrichten und rund einem Drittel im Hauptfachunterricht, bei Auff&amp;uuml;hrungen und beim Vorspielen.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;p&gt;Die Studie macht deutlich, dass in einer Musikausbildung ein Angebot an K&amp;ouml;rperarbeit von Studierenden und Dozierenden gew&amp;uuml;nscht wird und Studierende in ihrer k&amp;ouml;rperlichen und musikalischen Entwicklung zu unterst&amp;uuml;tzen vermag.&lt;/p&gt;</subfield>
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