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Der Einbezug der Sozialen Arbeit in die Planungsprozesse der Stadtplanung: Eine qualitativ-interpretative Untersuchung

Mathis, Deborah


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    <subfield code="a">&lt;p&gt;Durch die Raumbezogenheit sozialer Probleme, beispielsweise Verdr&amp;auml;ngungsprozessen und damit einhergehenden Inklusions- und Exklusionserfahrungen, gewinnen die Planungsprozesse der Stadtplanung als zentraler Regelmechanismus der (sozial-)r&amp;auml;umlichen Entwicklung f&amp;uuml;r eine raumbezogene Soziale Arbeit zunehmend an Bedeutung. Ihr fehlender Einbezug in die Planungsprozesse der Stadtplanung wird dadurch als Problemstellung im Fachdiskurs der Sozialen Arbeit thematisiert. Dabei wird allgemein von den &amp;bdquo;Planungsprozessen der Stadtplanung&amp;ldquo; gesprochen. Doch bei der Stadtplanung als kommunale Planungsebene handelt es sich um unterschiedliche Planungsstufen mit unterschiedlichen Planungsinstrumenten, die aufeinander aufbauen und ineinandergreifen. Um das Ph&amp;auml;nomen des fehlenden Einbezugs der Sozialen Arbeit in die Planungsprozesse der Stadtplanung mit seinen Auspr&amp;auml;gungen zu verstehen, befasst sich die vorliegende Masterthesis mit der Stadtplanung und untersucht das Ph&amp;auml;nomen im Kontext seiner Entstehung. Untersucht wird, welches die pr&amp;auml;genden Einfl&amp;uuml;sse auf den Einbezug der Sozialen Arbeit in die Planungsprozesse der Stadtplanung sind. Die Grounded Theory als qualitativinterpretative Forschungsmethode nach Strauss und Corbin erm&amp;ouml;glicht es, eine argumentative Herleitung aus den Experteninterviews als Datenquelle abzuleiten und die Forschungsfrage zu beantworten. Die empirischen Ergebnisse zeigen, dass der Einbezug der Sozialen Arbeit eine Frage der Planungsstufe der Stadtplanung ist und die Problemstellung sich nicht auf alle Stadtplanungsprozesse verallgemeinern l&amp;auml;sst. Der Einbezug der Sozialen Arbeit wird durch das handlungsorientierte sozialr&amp;auml;umliche Planungsverst&amp;auml;ndnis und die ihr zugeschriebene Zust&amp;auml;ndigkeit bei der Bearbeitung der raumbezogenen sozialen Probleme sowie durch die hierarchische Organisationstruktur der Stadtverwaltung beeinflusst. Besonders pr&amp;auml;gend ist die professionelle Autonomie, welche die Soziale Arbeit durch einen Expertenstatus bei der sozialr&amp;auml;umlichen Entwicklung erh&amp;auml;lt &amp;ndash; oder eben nicht erh&amp;auml;lt.&lt;/p&gt;</subfield>
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