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Der Einbezug der Sozialen Arbeit in die Planungsprozesse der Stadtplanung: Eine qualitativ-interpretative Untersuchung

Mathis, Deborah


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  <dc:creator>Mathis, Deborah</dc:creator>
  <dc:date>2021-01-13</dc:date>
  <dc:description>Durch die Raumbezogenheit sozialer Probleme, beispielsweise Verdrängungsprozessen und damit einhergehenden Inklusions- und Exklusionserfahrungen, gewinnen die Planungsprozesse der Stadtplanung als zentraler Regelmechanismus der (sozial-)räumlichen Entwicklung für eine raumbezogene Soziale Arbeit zunehmend an Bedeutung. Ihr fehlender Einbezug in die Planungsprozesse der Stadtplanung wird dadurch als Problemstellung im Fachdiskurs der Sozialen Arbeit thematisiert. Dabei wird allgemein von den „Planungsprozessen der Stadtplanung“ gesprochen. Doch bei der Stadtplanung als kommunale Planungsebene handelt es sich um unterschiedliche Planungsstufen mit unterschiedlichen Planungsinstrumenten, die aufeinander aufbauen und ineinandergreifen. Um das Phänomen des fehlenden Einbezugs der Sozialen Arbeit in die Planungsprozesse der Stadtplanung mit seinen Ausprägungen zu verstehen, befasst sich die vorliegende Masterthesis mit der Stadtplanung und untersucht das Phänomen im Kontext seiner Entstehung. Untersucht wird, welches die prägenden Einflüsse auf den Einbezug der Sozialen Arbeit in die Planungsprozesse der Stadtplanung sind. Die Grounded Theory als qualitativinterpretative Forschungsmethode nach Strauss und Corbin ermöglicht es, eine argumentative Herleitung aus den Experteninterviews als Datenquelle abzuleiten und die Forschungsfrage zu beantworten. Die empirischen Ergebnisse zeigen, dass der Einbezug der Sozialen Arbeit eine Frage der Planungsstufe der Stadtplanung ist und die Problemstellung sich nicht auf alle Stadtplanungsprozesse verallgemeinern lässt. Der Einbezug der Sozialen Arbeit wird durch das handlungsorientierte sozialräumliche Planungsverständnis und die ihr zugeschriebene Zuständigkeit bei der Bearbeitung der raumbezogenen sozialen Probleme sowie durch die hierarchische Organisationstruktur der Stadtverwaltung beeinflusst. Besonders prägend ist die professionelle Autonomie, welche die Soziale Arbeit durch einen Expertenstatus bei der sozialräumlichen Entwicklung erhält – oder eben nicht erhält.</dc:description>
  <dc:description>+ Code Diss LU: hslusa masa + Fussnote: Master of Science in Sozialer Arbeit, Bern, Luzern, St. Gallen, 2021 + NL-Code: NLLUHSA202102</dc:description>
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  <dc:title>Der Einbezug der Sozialen Arbeit in die Planungsprozesse der Stadtplanung: Eine qualitativ-interpretative Untersuchung</dc:title>
  <dc:type>info:eu-repo/semantics/doctoralThesis</dc:type>
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