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Fotografische Langzeitbeobachtung Schlieren 2005–2020: Bericht zur ersten Projektphase 2005/06

Görlich, Ulrich; Wandeler, Meret

Das Forschungsprojekt dokumentiert während fünfzehn Jahren den Transformationsprozess von Schlieren, einer Schweizer Agglomerationsgemeinde angrenzend an Zürich im Limmattal. Übersichtsaufnahmen werden an 63 Standorten im gesamten Gemeindegebiet alle zwei Jahre unter den gleichen Aufnahmebedingungen wiederfotografiert. Detailaufnahmen werden alle fünf Jahre themenbezogen wiederfotografiert. Ausgangspunkt für die Langzeitbeobachtung war das Stadtentwicklungskonzept STEK I von Metron AG für Schlieren von 2005. Fotografiert wird in Raumtypen mit unterschiedlicher Funktion und Geschichte: Zentrum, Entwicklungsgebiete, Gewerbegebiete, Wohnquartiere und Grünräume. Das Projekt dokumentiert sowohl massive bauliche Eingriffe wie die grossen Neubauprojekte in den ehemaligen Industriegebieten, als auch diskrete, im Alltag kaum wahrnehmbare Veränderungen im Bestand. Die Frage, wie urbane Transformation gesteuert und gestaltet werden kann, wird in der Schweiz intensiv und kontrovers diskutiert. Die Fotografische Langzeitbeobachtung ermöglicht es, anhand des Fallbeispiels Schlieren zu beobachten, wie sich aktuelle Transformationsprozesse auf den bewohnten, benutzten Lebensraum auswirken. Der Bericht zur ersten Projektphase 2006/06 erläutert das fotografische Beobachtungskonzept für die Langzeitbeobachtung, das mit Unterstützung des Schweizerischen Nationalfonds entwickelt wurde, und zeigt die Übersichten und Detailaufnahmen der fotografischen Bestandesaufnahme von 2005.

+ ID: 576337 + Reihentitel: Schriftenreihe des Institute for Contemporary Art Research ZHdK
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2006_Goerlich_Wandeler_Projektbericht_Phase1_Schlieren.pdf
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