Presentation Open Access

Aufbau und Betrieb eines Open-Access-Repositoriums am Beispiel OPUS

Weimar, Alexander

Institutionelle Repositorien sind ein etablierter Baustein in der digitalen Bibliothek. Ursprünglich wurden sie entwickelt, um Veröffentlichungen von Angehörigen der eigenen Einrichtung frei zugänglich im Internet bereitzustellen. Laufend kamen und kommen neue Anforderungen auf, in deren Folge ihr Leistungsumfang und ihre Einbindung in andere Systeme kontinuierlich wuchs. Heute werden in Repositorien auch Forschungsdaten gehalten, Zeitschriften publiziert und Hochschulbibliografien geführt.
Institutionelle Repositorien sind in vielfältige Strukturen eingebunden. Sie vergeben persistente Identifikatoren für Publikationen (wie DOIs und URNs) oder Personen (wie ORCID) und registrieren diese in Resolving-Systemen. Sie stellen ihre Daten für Aggregratoren bereit: im Rahmen der Pflichtablieferung an die Deutsche Nationalbibliothek, für eine bessere Sichtbarkeit an Suchdienste wie BASE oder Google Scholar. Die Einhaltung von Standards stellt die Interoperabilität sicher, gleichzeitig ist aber auch der angemessene Schutz der Daten zu gewährleisten.
Das DINI-Zertifikat definiert neben technischen auch organisatorische Standards für Open-Access-Publikationsdienste.
Der Vortrag gibt einen Überblick über die wesentlichen Aspekte, die bei der Einführung eines institutionellen Repositoriums eine Rolle spielen und arbeitet heraus, welche Standards und Schnittstellen einzuhalten sind. Er tut dies auf der Basis eines knappen Vergleichs existenter Softwarelösungen und des Bedarfs einer mittelgroßen Einrichtung, die ein Repositorium einrichten will.

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